Das Asylverfahren des Täters wurde in erster Instanz negativ entschieden.

Gestern ging am Landesgericht Linz der Prozess gegen jenen Afghanen über die Bühne, der im Oktober 2017 in der Nähe vom Urfahranermarktgelände eine Frau vergewaltigte und im gleichen Zeitraum zwei weitere Vergewaltigungsversuche beging („Wochenblick“ berichtete). Trotz DNA-Beweisen leugnete der mittlerweile 22-jährige Afghane vehement jede ihm vorgeworfene Tat.

Er wurde zu acht Jahren Haft verurteilt. Die Richterin begründete das Urteil mit der hohen Brutalität des Täters und Generalprävention. Das Asylverfahren des Täters wurde in erster Instanz negativ entschieden.

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Frau brutal vergewaltigt

Die damals 30-Jährige Linzerin suchte weinerlich und verzweifelt ihr Handy am Urfahrmarktgelände, als ihre Not schamlos ausgenutzt wurde. Der Afghane täuschte vor, dass er sowie seine Freunde das Handy der hilflosen Frau besitzen würden. Unter diesem Vorwand lockte er sie zum Skaterpark auf der Donaulände. Zur Horror-Tat kam es beim Holzpavillon.

Nur vier Tage später hatte er versucht, eine 22-Jährige in einem Stiegenhaus zu vergewaltigen, der er vorher nachstellte.

Opfer zerkratzte ihm Gesicht

Festgenommen werden konnte er bei einem weiteren Vergewaltigungsversuch in der Halloween-Nacht in St. Magdalena: Auf dem Heimweg mit der Straßenbahn verfolgte er eine 19-Jährige, die von einem Fest nach Hause fuhr.

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Die junge Frau wehrte sich aber heftig: Sie zerkratzte dem Asylanten das Gesicht und konnte flüchten. Trotz des massiven Widerstands versuchte der Sextäter ein zweites Mal, die geschockte Frau zu vergewaltigen. Auch hier berichtete der „Wochenblick“.

Die DNA stimmte mit den restlichen Fällen überein.