Ein zum Tatzeitpunkt 17-jähriger Afghane sitzt nach der Horrornacht von Regensburg derzeit wegen Mordversuchs in Untersuchungshaft. Sein Abschiebungsbescheid lag vor der Tat bereits vor.

Als die örtliche Polizei eine Gruppe von etwa 15 Jugendlichen kontrollierte, rastete ein 17-jähriger afghanischer Staatsbürger aus und boxte einem Polizisten brutal gegen den Kopf! Dieser konnte den Angreifer zu Boden ringen und überwältigen.

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Polizisten gegen Kopf getreten

Der nun angeklagte gleichaltige Afghane trat dem am Boden liegenden Polizisten auf brutalste Weise immer wieder gegen den Kopf – der Polizist musste anschließend mit einer Schädelprellung und einer Gehirnerschütterung ins Regensburger Krankenhaus eingeliefert werden.

Einspruch gegen Abschiebung

Der unbegleitete minderjährige Flüchtling war laut Informationen der deutschen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ bereits polizeibekannt. In sozialen Medien tauchte auch ein Foto auf, wo sich der Afghane auf einem Polizeiauto sitzend ablichten ließ.

Er war in einer Jugendwohngruppe untergebracht und wurde vollständig vom zuständigen Kreisjugendamt versorgt. Eine Überwachung der Jugendlichen findet dort aber nicht statt. Minderjährige müssen ihm zufolge bis Mitternacht in ihren Einrichtungen sein. Betreuer kontrollierten Auffälligkeiten mit Anrufen auf dem Handy, heißt es vom Jugendamt.

Asylwerber konnte Klage einreichen

Wie nun bekannt wurde, hat die Flüchtlingsbehörde in Deutschland das Asylgesuch des Afghanen bereits abgelehnt. Der mittlerweile 18-jährige Asylwerber hat dagegen Klage eingereicht und könne bis zum Abschluss des Verfahrens nicht abgeschoben werden, so das bayrische Innenministerium.

Medien sprachen im Zusammenhang mit den Ereignissen des vergangenen Wochenendes von einer „wahren Gewaltnacht“. Ein 33 Jahre alter Iraner stach auf Polizisten ein, ein Polizist wurde mit Bier übergossen.

Gewaltnacht in Regensburg

Und es kam zu weiteren Übergriffen. „Dass es in einer Nacht zu vier Übergriffen kommt, bei denen zwei Kollegen erheblich verletzt werden, ist bei uns in Regensburg sehr selten und es schockiert uns auch“, berichtet ein Polizeisprecher.