Jährlich wird der von Alt-Landeshauptmann Pühringer ins Leben gerufene Erinnerungstag in Oberösterreich abwechselnd von den Landsmannschaften der Siebenbürger Sachsen, Sudetendeutschen oder Donauschwaben durchgeführt. In Marchtrenk, im neuen Zentrum der Donauschwaben, steht die „donauschwäbische Dichtkunst mit Bild und Musik“ auf dem Programm.

Altösterreicher, die ihrer Heimat beraubt wurden

In Oberösterreich haben Ende des 2. Weltkrieges nach Flucht und Vertreibung zehntausende Donauschwaben eine neue Heimat gefunden. Sie stammen durchwegs aus den Nachfolgestaaten der Donaumonarchie Ungarn, Jugoslawien und Rumänien.

Erinnerungstag der Heimatvertriebenen 2017

Fleißige Flüchtlinge, die sich integriert haben

Sie brachten Arbeitswillen und Fleiß mit, sind hier sesshaft geworden und in die heimische Bevölkerung hinein gewachsen.

Sie besaßen eine lebendige Volkskultur und pflegen bis heute auch eine Geisteskultur und höhere Kunst. Am Erinnerungstag 2017 soll in einer besinnlichen Feierstunde die Spannweite ihrer Kultur ins Bewusstsein gerufen werden.

Programm

Begonnen wird am Freitag, 9.6.2017, 19:00 Uhr, beim Denkmal der Heimatvertriebenen (Bild oben), Neufahrnerstraße/Stifterstraße, mit einer ökumenischen Abendandacht, unter anderem auch zu 500 Jahre Reformation.

Die Festveranstaltung findet ab Samstag, 10.6.2017, 14:00 Uhr, im KulturRaum TRENK.S statt. Der Landesobmann der Donauschwaben Bgm. Paul Mahr wird LH a. D. Dr. Josef Pühringer einen besonderen Ehrenring für jahrelange Unterstützung und Treue überreichen. Diverse musikalische Ensembles führen durch die Veranstaltung und Prof. Dr. Georg Wildmann spricht zu den Werken.

++++

Der Artikel hat für Sie wichtige Neuigkeiten enthalten? Sie wollen keine brisanten Informationen mehr verpassen? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen NEWSLETTER!