Paukenschlag in den USA. Mit Ende des Jahres hat die PCR-Methode für das Testen von Sars-CoV-2 offenbar ausgedient. Die US-Gesundheitsagentur (CDC) sucht nicht mehr um Verlängerung der zugehörigen Notfallzulassung bei der zuständigen Behörde (FDA) an. Interessant: die Ankündigung kommt kurz nachdem ein Soros-Gates-Konsortium einen britischen Schnell-Test-Hersteller aufkaufte, wie Wochenblick berichtete. Mückstein & Co setzen indes weiterhin auf PCR-Testung, die nicht bringt was behauptet wird, wie auch die WHO bestätigte.

Von Kornelia Kirchweger

  • Keine Sars-CoV-2- PCR-Tests mehr ab 2022
  • Labore müssen auf andere Methoden umstellen
  • Soros und Gates-Konzern könnte mitmischen
  • PCR-Tests ungeeignet für Sars-Cov-2-Diagnose
  • Mückstein setzt weiter auf ungeeignete Technologie

Wurden bisher Influenzaviren „mitgetestet“?

Der PCR-Test wurde erstmals im Februar 2020 zum Nachweis von Sars-CoV-2 eingeführt. Kaum bekannt ist, dass er nur eine Notfall-Zulassung für die Pandemie hat. Die CDC empfiehlt klinischen Labors und Testzentren in einer Aussendung, den Übergang zu anderen Testmethoden vorzubereiten. Empfohlen wird auch eine Bewertung und Verifizierung der gewählten Tests, vor ihrer klinischen Anwendung. Sie empfiehlt auch die Anwendung der Multiplex-Methode, die den Nachweis und die Unterscheidung von SARS-Cov-2 und Influenzaviren erleichtern könne. Das spare Zeit und Ressourcen. Da stellt sich die Frage: Sind die bisherigen Ergebnisse der PCR-Testungen um das Influenzavirus „angereichert“? (Anm. d. Red.: Wochenblick wurde von Faktencheckern bereits zurechtgewiesen, nachdem wir über diese Vermutung berichteten. Immerhin rühmen sich erst seit neurer Zeit Testhersteller damit, diese Unterscheidung nun vornehmen zu können.) Das würde erklären, warum es keine Grippewelle gab. 

Test kann Virus-Varianten nicht erfassen

Wirklich bestürzend ist aber, dass man auf Grundlage ganz offensichtlich falscher Zahlen die Pandemie-Politik begründete und trotz gegenteiliger Erkenntnisse ungeniert weiterfährt. Die Delta-Variante dient als Vehikel dafür. Und: können die Tests überhaupt Viren-Varianten unterscheiden? Üblicherweise ist das nur mit einer aufwändigen und teuren Genom-Sequenzierung möglich. Sie kann unmöglich bei jedem positiv Getesteten durchgeführt werden. Auch hier spielt man also mit Zahlen, die wahrscheinlich nur geschätzt und hochgerechnet sind.

Empfohlene Notfall-Covid-Tests 

Die CDC verweist die US-Labore beim Umstieg auf neue Testmethoden auf die FDA-Webseite zur Notfall-Zulassung von in vitro Diagnostik-Tests (IVD). Dort werden drei Kategorien von Sars-CoV-2-Tests angeführt. Diagnose-Tests die Teile des Sars-CoV-2 Virus nachweisen und zur Feststellung einer Infektion dienen – also Molekular- oder Antigen-Tests. Serologische/Antikörper und andere Immunantwort-Tests: Sie entdecken Antikörper zum Sars-CoV-2-Virus oder messen eine unterschiedliche Immunantwort (T-Zellen). Diese Tests sind nicht geeignet zur Feststellung einer aktuellen Infektion. Als dritte Kategorie gelten Tests zum „Management“ (=Behandlung) von Covid-19-Patienten: sie spüren „Biomarker“ – etwa im Zusammenhang mit Entzündungen auf. Erkrankt eine Person an Covid-19, kann dieser zusätzliche Test verwendet werden, um Entscheidungen über die weitere Behandlung zu treffen. Biomarker sind messbare biologische Merkmale, wie Zellen, Gene, Genprodukte, Enzyme, Hormone. Sie können arzneimittel- oder krankheitsbezogen sein.  

Politische Total-Ignoranz: Testhersteller rät ab

Die PCR-Tests standen von Anfang an im Kreuzfeuer der Kritik. Vor allem hinsichtlich Anwendungsbereich und Ergebnis-Interpretation. Laut dem Erfinder der Technologie, Kary Mullis, sind die Tests nicht zur Feststellung einer Infektion geeignet. Das bekräftigte kürzlich auch die WHO und empfahl Antigen-Tests und mehr Fokus auf Symptome. Kritiker sagten schon vor Jahren, anlässlich anderer Infektionskrankheiten, ein zu großes Vertrauen – allein in hochsensible molekulare Schnell-Testskönne irreführend sein und „zu einer Epidemie führen“, die es gar nicht gebe.

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