Unheilschwangere Worte sprach Bundeskanzler Sebastian Kurz, als er im März die Österreicher auf seine Corona-Politik einschwor. Jeder würde bald jemanden kennen, der an Corona gestorben sei, wenn man nicht spurt. Auch bei Masken kam es zu sprunghaften Wechseln der Ansichten.

Inzwischen erkennen selbst die Experten der AGES, der österreichischen „Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit“, die die Regierung berät, keinen medizinischen Sinn mehr in der Maske.

Mehrere wichtige Berater übten bereits Kritik

Der Leiter der AGES-Abteilung „Öffentliche Gesundheit“, Univ. Prof. Dr. Franz Allerberger, sagte im ORF-Interview am 19. August 2020 wörtlich: „Wir haben in Österreich bislang nicht nachweisen können, dass die Einführung der Maskenpflicht, was wir jetzt zweimal gehabt haben, irgendeinen Effekt hatte auf den Verlauf der Inzidenzen, und wir haben auch nicht zeigen können, dass das Aufheben der Maskenpflicht (…) irgendwie sichtbare Spuren gezeichnet hat.“

Und auch Clemens Auer, „Sonderbeauftragter des Gesundheitsministeriums“, erklärte schon vor Wochen den Sinn hinter der Maske als reine „Psychologie der Aufmerksamkeit“. Doch die Regierung hält an ihrem Kurs fest und predigt weiter die Allheilwirkung des MNS (Mund-Nasen-Schutzes), obwohl dieser aufgrund der hohen CO₂-Konzentration sogar gesundheitsschädlich sein kann.

Studie: Maskenpflicht schafft falsches Sicherheitsgefühl

In einer aktuellen Studie beschäftigte sich der renommierte Medizin-Verlag „Thieme Gruppe“ ebenfalls mit dem MNS. Dabei kommen die Mediziner zu dem vernichtenden Urteil: Eine Maskenpflicht vermittelt ein falsches Sicherheitsgefühl, und ein falsches Sicherheitsgefühl ist immer ein Sicherheitsrisiko.

Die Psychologie geht also nach hinten los, die Menschen fühlen sich durch die Maske geschützt und stecken sich vermehrt an. Eine Entwicklung, die durch das Geschehen in Frankreich bestätigt wird. Obwohl dort seit Monaten Masken getragen werden, steigen die Corona-Infektionszahlen stark an.

Kein Wunder, denn laut der Studie der „Thieme Gruppe“ können Masken sogar ein vermehrtes Infektionsrisiko darstellen, „weil die erforderliche Hände-Hygiene nicht eingehalten werden kann“ und man sich öfter in das Gesicht fasst.