Systemmedien mit starkem Linksdrall sind stets darüber erfreut, wenn sie in tränenreichen Artikeln über die angebliche Schlechtigkeit des bösen weißen Mannes referieren können. So auch beim aktuellen Fall aus den USA, der weltweit Schlagzeilen machte. Angeblich hätten zwei weiße Männer einen dunkelhäutigen 25-jährigen Jogger überfallen und grundlos erschossen. Genauer betrachtet stellt sich der Fall wie so oft völlig anders dar.

Das Geschehen trug sich in Brunswick im US-Bundesstaat Georgia zu. Ein Video sollte beweisen, dass der Mann völlig grundlos von zwei Männern mit Waffen bedroht und erschossen wurde. Wer das Video genau studierte, dem fielen vielleicht sofort einige Ungereimtheiten auf. Ein Jogger ohne Joggingschuhe? Wer hat beim Joggen eigentlich einen Hammer mit, wie manche US-Quellen unterstellen? Und wer geht sofort mit Gewalt auf einen Mann mit Gewehr los, der sich einem in den Weg stellt?

Zuvor in ein Haus eingedrungen

Nun ist ein neues Video aufgetaucht, die das Geschehen Minuten vor dem Todesschuss zeigen. Dabei ist der „dunkelhäutige Jogger“ zu sehen, wie er unerlaubt in ein Haus eindringt. Ebenso zu sehen ist ein Zeuge, der das Geschehen beobachtet und die Polizei ruft. Knapp danach dürfte der Mann von der bewaffneten „Nachbarschaftswache“ gestoppt worden sein. Diese war wegen einer aktuellen Einbruchsserie besonders alarmiert. Solche Art von Selbsthilfegruppen sind in den USA üblich. Der Mann ist trotz des Zurufs, sofort stehenzubleiben, auf einen der beiden Waffenträger mit Gewalt losgegangen und wurde im Zuge des Gemenges erschossen. Der Anwalt der Familie hat inzwischen eingeräumt, dass es sich bei dem Mann auf dem Video um den erschossenen Schwarzen handelt. Allerdings betont er, dass auf dem illegal betretenen Grundsrück kein Schaden angerichtet und kein Diebstahl verübt wurde.

Mehrfach vorbestraft

Der erschossene Schwarze war laut US-Medien mehrfach vorbestraft. Zunächst war er dafür verurteilt worden, eine Waffe auf ein Schul- oder Universitätsgelände mitgebracht zu haben. Eine weitere Vorstrafe betrifft Widerstand gegen einen Exekutivbeamten. Für diese Taten wurde er zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt. Im Jahr 2018 verstieß er gegen die Bewährungsauflagen, als er wegen Ladendiebstahls verurteilt wurde. In den USA wird weiters diskutiert, wie glaubwürdig die Behauptung ist, dass der Mann (ohne Laufschuhe) einen 14 km Lauf (eine Richtung) in eine von reichen Menschen dominierte Wohngegend unternimmt. Natürlich – es gilt die Unschuldsvermutung, alles ist möglich.

Wer wird über die Wendung berichten?

Um zu verstehen, wie die Desinformation in solchen Fällen funktioniert, hier Titel und der komplette Anriss aus ORF online:

Zwei Weiße in USA festgenommen
Der 25-jährige Schwarze Ahmaud Arbery hat regelmäßig trainiert. Am 23. Februar wurde er beim Joggen in Brunswick im US-Bundesstaat Georgia erschossen. Donnerstagabend (Ortszeit) wurden zwei weiße Männer festgenommen. Sie sollen Arbery in einem Pick-up verfolgt, gestoppt und erschossen haben. (ORF online, 8. Mai 2020, 8.01 Uhr)

Wir dürfen gespannt sein, ob die Systemmedien auch diese Wendung im Fall berichten werden oder ob der Tote weiterhin als unschuldiger Jogger, die Amerikaner als schießwütige Irre dargestellt werden. Wir beim Wochenblick berichten auch weiterhin vollständig und ohne ideologische Scheuklappen für Sie.