Den Wochenblick erreichten gerade in den letzten Wochen viele Zuschriften von Lesern, die sich rund um die repressive Corona-Politik drehen. Hier veröffentlichen wir die packende Zuschrift der empörten Kindergärtnerin Elena Beckmann*. Sie hofft, dass auch die Pädagogen endlich auf die Straße gehen. Als Erzieherin von Kleinkindern erlebe sie tagtäglich, wie die Regierung bereits unsere Kleinsten mutwillig krank mache und seelisch zerstöre.

*Name von der Redaktion geändert

Sehr geehrtes Team des Wochenblicks,

ich schreibe Ihnen, weil mir nunmehr selbst die Worte fehlen..
Vielleicht reicht’s ja für einen versammelnden Aufruf der Pädagogen demonstrieren zu gehen.

Ich arbeite als Erzieherin in einer elementarpädagogischen Einrichtung, das heißt mit den kleinsten der Kleinen unserer Gesellschaft, Kindern im Alter von 0-3 Jahren, zusammen. Die Obsorge dieser Seelen nehme ich als große Verantwortung und Ernsthaftigkeit wahr, doch wie es scheint, sieht unsere Bundesregierung die Arbeit der Pädagogen und das Wohl der Kinder eher als Witz, denn als tragende Säule unserer Zukunft.
Seit einiger Zeit schon manövriert man sich in den pädagogischen Einrichtungen mit immer noch irrsinniger werdenden Auflagen der Regierung durch das Corona- Jahr.

Zunächst gab es da die Corona-Ampel, die einem, bzw. den Kollegen in den Schulen, das Singen mit den Kindern, oder gar die Durchmischung der Gruppen untersagte, bzw. tunlichst davon abriet. Mehrmals Stoß- zu Lüften oder vermehrt Zeit im Freien zu verbringen sind ja noch Auflagen, denen man eine gewisse Sinnhaftigkeit nicht absprechen kann. Ebenso das Tragen eines MNS im Elternkontakt oder die Abstandsregelung (schon paradox, wie man dann das Kleinkind, das man den ganzen Tag notgedrungen auf dem Arm trug und mit seiner eigenen potentiellen Viruslast versehen haben könnte, hektisch in die, mit Abstand (!) ausgestreckten Arme der maskenverzierten Eltern drückt), sowie das äußert sinnvolle Einhalten der verordneten Bring- und Abholsituation an der Eingangstüre. Eltern dürfen ihre Kinder nicht mehr in die Einrichtung bringen und in der Garderobe selbst entkleiden, um Menschenansammlungen und Staubildung zu vermeiden. Vor der Haustüre gibt’s ja keinen Stau, wenn zufällig alle gleichzeitig ihre Kinder bringen, bzw. holen und die Erzieherin mit einem Bündel schreiender, traumatisierter Kinder, denen der Abschied schwerfällt, durch die Gänge zieht.

Doch was dem Fass die Krone ausschlägt, sind die jeweils heimtückischerweise vom Bund und Land übers Wochenende verordneten neuen Maßnahmen.

Da trudeln Schreiben ein: Ab nächster Woche eine allgemeine Testpflicht für alle im Kinder-Kontakt Arbeitenden, ansonsten FFP2 Maske oder das Betreten der Einrichtung ist nicht mehr erlaubt. Soviel zur hochgelobten Freiwilligkeit und Eigenverantwortung der Bürger im Hinblick auf Testungen. Genehmigt sind nebenbei bemerkt natürlich nur der durch Massentests bekannte Hirn- Bohrer Antigen-Schnelltest des Landes (gratis) und ein molekularbiologischer Nachweis mit negativem Befund, also PCR- Test, auszuführen nur von einer Brigade von vom Bund gelisteten Hausärzten und zu zahlen aus eigener Tasche (Kosten: ca. 85 Euro). Ein von der Apotheke geholter und selbst ausgeführter harmloser Spucktest (15 Euro) ist nicht genehmigt. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Nun organisiert man sich, setzt übers Wochenende widerwillig alle Hebel in Bewegung, um zu einem negativen Test-Ergebnis zu kommen, um sein Recht auf Arbeit leben zu können, und dem gesundheitlichen Wahnsinn einer FFP2 Maske am Montag ausstellen zu können, nur um wenige Tage später ein erneutes, angezündetes Papier-Sackerl der Regierung mit fäkalem Inhalt austreten zu dürfen.
Ein weiteres Schreiben – Bis auf weiteres sei nun doch, egal ob mit negativem Test oder ohne, dauerhaft mit FFP2- Maske zu arbeiten. Da gab es wohl irgendwie einen Auslegungsfehler- Upps!

Ich bin der Meinung, die Damen in den zuständigen pädagogischen Abteilungen des Landes setzen nunmehr wirklich alles daran, diese Maskenpflicht mit einem negativen Testergebnis aufheben zu können, allerdings ist abzuwarten was der Bund dazu beschließt.

Eine Tragepflicht der FFP2 Maske halte ich für den reinsten Wahnsinn– im pädagogischen Alltag ist es einfach nicht durchführbar, wie vom Verbraucherschutz empfohlen alle 75 min eine 30 minütige Pause einzulegen. Dazu fehlt Personal, um die Kinder weiter zu betreuen. Ganz abgesehen davon, dass diese Masken schwer gesundheitsschädigend für die Träger sein können, ist auch die Komponente der Psyche der Kinder hier nicht außer Acht zu lassen! Ein teilnahmsloses Gesicht ohne Mimik hat nachgewiesenermaßen erhebliche Auswirkungen auf die Psyche unserer anvertrauten Kleinen, siehe „still face experiment„. Viele der Kinder verbringen den Großteil ihrer Woche – bis zu 8 Stunden täglich- in einer Einrichtung.

Wie lange will dieser Zirkus von Regierung seine Bevölkerung noch mutwillig krank machen, seelisch verkrüppeln und wirtschaftlich ruinieren, angefangen bei den Kleinsten?

Mit freundlichen Grüßen, eine empörte Erzieherin.

Elena Beckmann*