Seit vielen Jahren wird uns beständig die pseudowissenschaftliche These von der sogenannten Erderwärmung aufgetischt, die auf den angeblich menschengemachten Klimawandel zurückgehen soll. Doch diesen Winter werden wir uns wahrscheinlich trotzdem warm anziehen müssen. Denn die Gaspreise sind gestiegen, wodurch das Heizen teurer wird. Doch man wird froh sein müssen, wenn man überhaupt noch Gas bekommt.

  • Wegen USA: Fertiggebaute Gas-Pipeline wird nicht benutzt, um Russland zu schaden
  • Die Vorratstanks sind leer: Das Gas reicht nicht über den Winter
  • Europa ist vom russischen Gas abhängig, trotzdem wird Moskau weiter provoziert
  • Wenn auch noch der angekündigte Blackout kommt, droht im Winter die Kälte-Hölle
  • Krisenvorsorge: Unabhängige Heizmöglichkeiten sind jetzt wichtig

Von Berthold Krafft

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Denn momentan sind die Gasspeicher in Deutschland nicht gefüllt, während gleichzeitig keines aus Russland mehr nachkommt. Wie der Wochenblick schon mehrmals berichtet hat, besteht außerdem die Gefahr eines Blackouts. Im schlimmsten Fall könnte man dann gleichzeitig weder mit Gas noch elektrisch Heizen. Die Großteil der Bevölkerung müsste dann im Winter frieren.

Die Gastanks sind leer

Normalerweise werden die Gastanks über den Sommer aufgefüllt, denn der meiste Verbrauch im Jahr ist natürlich im Winter. Wie das deutsche Statistische Bundesamt in Wiesbaden im letzten Monat mitteilte, sind die Großhandelspreise für Erdgas im August gegenüber dem Vorjahr um 44 Prozent gestiegen. Der Großhandelspreis für Gas ist mittlerweile auf über 1.000 US-Dollar gestiegen. Der Grund dafür dürfte sein, dass das russische Unternehmen Gazprom aktuell keine neuen Kapazitäten für einen weiteren Transit seines Gases durch eine ukrainische Pipeline gebucht hat.

Hetze gegen Russland rächt sich jetzt

Wahrscheinlich möchte Moskau den Europäern, die vom russischen Gas abhängig sind, damit einen Denkzettel verpassen. Denn alleine durch den Druck der USA betreibt die EU seit langem eine russlandfeindliche Politik und hat z.B. Wirtschaftssanktionen erlassen, die antirussische Agitation in der Ukraine unterstützt und drangsaliert momentan den russischen Verbündeten Weißrussland. In Washington wird man sich vermutlich über die dummen Vasallen in Europa kaputtlachen. Die Amerikaner zündeln und wir müssen dafür draufzahlen bzw. frieren. Beschweren kann sich Europa jetzt über den Gas-Boykott von Russland auch nicht, denn Brüssel hat ja mit den sinnlosen Sanktionen angefangen. Putin zeigt jetzt dem Westen, wer am Drücker ist bzw. wer am Gashahn sitzt. Selbst wenn man jetzt noch eine Einigung erzielen könnte, würde die Zeit nicht mehr ausreichen, um bis zum Beginn der Heizsaison die Tanks zu füllen.

Streit um Nord Stream 2

Da sich die Ukraine in einem schwelenden Konflikt mit Russland befindet, möchte Russland lieber die neue Pipeline Nord Stream 2 verwenden. Diese Leitung ist zudem kürzer. Obwohl die hochmoderne Anlage längst einsatzbereit ist, wurde sie bisher noch nicht benutzt. Den Amerikanern ist Nord Stream 2 nämlich ein Dorn im Auge. Verzweifelt hat man versucht Europa, insbesondere Deutschland, unter Druck zu setzen, doch Berlin hat trotzdem den Bau mit Moskau arrangiert. Offenbar haben sich die Strippenzieher in Washington jetzt doch noch durchgesetzt, denn Nord Stream 2 bekommt aus unerfindlichen Gründen seit Wochen keine Betriebsgenehmigung. Doch Putin lässt sich nicht so einfach erpressen, wie man sich das jenseits des großen Teichs offenbar vorstellt. Leidtragende dieser amerikanischen Aggression sind wieder einmal wir.

Jeder muss jetzt selber vorsorgen

Bei ihren globalen Machtspielen denken die Politiker offenbar kein bisschen an die normale Bevölkerung. Man sollte sich also nicht auf die Politik verlassen, sondern selber vorsorgen. Jetzt gilt es Vorräte an Heizmaterial anzulegen. Wer keinen Ofen hat, sollte sich schnell einen zulegen, so lange man noch welche kaufen kann, denn möglicherweise gehen bald die Panikkäufe los. Neben Verbrennungsöfen sind auch Ölheizungen und mobile Gasheizungen eine Alternative. Für sehr viele könnte die kommende Energiekrise aber in einer brutalen Kälte-Hölle enden.

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