Die Bundesregierung kürzte die Regierungsinserate für Mainstream-Medien teilweise drastisch. Daraus lässt sich auch der aktuelle Kurs linker Medien gegen Kickl erklären.

Die türkis-blau geführten Ministerien haben ihr Inseratenvolumen in den Mainstream-Medien ordentlich heruntergeschraubt. Das zeigen die aktuell veröffentlichten Zahlen der Komm Austria für das erste Quartal 2018. Während im ersten Quartal 2017 insgesamt 4,7 Millionen Euro an Werbung geschaltet wurde, waren es heuer nur noch 2,7 Millionen – also fast die Hälfte!

Zum Vergleich: 2016 betrugen die staatlichen Werbeausgaben  sagenhafte 180 Millionen Euro. Davon bekam allein der bereits mit Zwangsgebühren finanzierte ORF 20 Millionen Euro!

Werbung

Regierungsinserate annähernd halbiert

Vor allem ÖVP-geführte Ministerien entpuppen sich als richtige Sparfüchse: Elisabeth Köstinger (ÖVP) gab über ihr Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus bisher nur 53.000 Euro für Werbung in Zeitungen aus.

Ihr Vorgänger Andrä Rupprechter ließ sich das Werben etwa das Zehnfache kosten. Aber auch das Wirtschaftsministerium unter Margarete Schramböck (ÖVP) sowie das Außenministerium unter Karin Kneissl (parteifrei, FPÖ-Ticket) senkten die Ausgaben um 80 Prozent!

Nicht meldepflichtig sind bei der Komm Austria unter anderem im Verhältnis sehr kleine Bagatellbeträge bis 5.000 Euro pro Quartal und Medium. Ebensowenig meldepflichtig: Inserate in sogenannten „nichtperiodischen Medien“ mit anderem Impressum sowie Stellenausschreibungen.

Häupl feiert Ramadan mit Muslimbruderschaft-Freunden!
Die Stadt Wien gab unter dem SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl besonders viel Steuerzahler-Geld für Regierungsinserate aus.

Wien hat Spendierhosen an

Der größte Abkassierer bleibt trotzdem der ORF: Über 3,3 Millionen Euro erhielt der Staatsfunk im ersten Quartal an Regierungsinseraten. Darauf folgen die Kronen Zeitung mit circa drei Milionen Euro, die Gratiszeitung „Heute“ mit circa 2 Millionen Euro und die Mediengruppe „Österreich“ mit ca. 1,8 Milionen Euro.

Der spendabelste Werbekunde für Zeitungen ist immer noch die Stadt Wien – und zwar mit Abstand. 3,1 Millionen Euro gab die Bundeshauptstadt für Inserate aus.

OÖN kassieren mehr

In Oberösterreich stiegen dagegen die Werbeausgabe sogar um fast 20 Prozent. Die „Oberösterreichischen Nachrichten“ kassierten 83.000 Euro. Österreichische Mainstream-Medien sind vollumfänglich von „indirektem Sponsoring“ in Form von Regierungsinseraten abhängig, sehen jetzt jedoch ihre Felle langsam davon schwimmen.

Mainstream abhängig von Steuergeld

Es wundert deshalb auch nicht, dass die Mainstream-Presse – allen voran der besonders linkslastige „Standard“ – wegen Inseraten des Innenministeriums im „Wochenblick“ Amok läuft.

Der „Standard“ selbst wurde allein im Jahr 2017 mit 5,5 Millionen Euro von der öffentlichen Hand alimentiert.