Nicht nur in Österreich ist ein Corona-Impfpass und damit verbundene Privilegien im Gespräch. Auch Spanien bringt die Israel-Idee aufs Tablett – und zwar ausgerechnet für des Deutschen liebstes Reiseziel: die Ferieninsel Mallorca. Immer mehr Staaten reihen sich in den Gleichschritt Richtung Totalknechtung ein, und immer mehr Bürger sollen mit Lockangeboten in die „neue Normalität“ gelotst werden.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

Soll so den bisher kritischen Deutschen der EU-Impfpass schmackhaft gemacht werden? Ab Mai soll eine freie Einreise mit Corona-Impfung auf die Urlaubsinsel möglich sein. Diese Nachricht konnte man jedenfalls im Mallorca Magazin nach einem Treffen der balearischen Ministerpräsidentin mit den Vertretern der spanischen Regierung in Madrid. In den Plänen rund um die Reisekorridore zu den vom Tourismus abhängigen und derzeit schwer gebeutelten Inseln sind vorerst auch noch Menschen mit negativem Corona-Test beinhaltet. Diese verlieren ihre Privilegien im Vergleich zu den Geimpften in Israel aber gerade. Und Israel hat bei der Corona-Politik schon oft den autoritären Ton angegeben.

EU besteht aus Vorprescher und Umfaller

Vorerst will man aber noch abwarten bis der Impfpass mit der Europäischen Union abgestimmt und von ihr genehmigt worden ist. Generelle Marschrichtung, vor allem der vom Tourismus abhängigen Staaten, scheint aber ein schnelles starkes Drängen auf einen EU-Impfpass zu sein.

In der Vergangenheit zeigte sich außerdem, dass all jene Staaten, die früh auf eine autoritäre Gangart setzten, sich in der EU durchsetzen konnten und reservierte Partner – wie es derzeit die in der Vergangenheit durch mehrfache Umfaller aufgefallenen Deutschen noch sind – eher eine passive Beobachter- und später Mitläuferrolle einnehmen.

Auf europäischer Ebene scheint der Drops deshalb, mittlerweile genauso gelutscht zu sein, wie auf nationaler. Kurz kündigte ja bereits an, dass Österreich einen „Grünen Impfpass“, bekomme, selbst wenn sich die EU vorerst noch zieren sollte.

Im Gleichschritt geht es weiter

Als aufmerksamer Medienbeobachter und Zeichendeuter hat man mittlerweile, bereits die Hoffnung aufgegeben, dass eine Corona-Schnapsidee in der EU ungehört verhallt. Sogenannte „First-Mover“-Staaten, zu denen Kanzler Sebastian Kurz auch Österreich zählt, machen den ersten Schritt. Damit auch andere, weniger voreilige, Staaten selbiges wagen können bedarf es dann nur noch einer ausgedehnten Medienkampagne…

… und diese wird man in den nächsten Tagen und Wochen europaweit beobachten können. Es wird sich wieder zeigen, dass alle Nachrichtenportale und Regierungen am selben Strang ziehen werden … Ein Schelm wer Böses *hust, hust Great Reset hust, hust* dabei denkt.

Jetzt aufstehen oder für immer schweigen

Wer diese Schritte der Regierungen blindlings mitgeht, in der Hoffnung zur alten Normalität zurück zu kehren, der wird sich nur allzu früh wiederfinden in einer „Neuen Abnormalität“. Die Vorantreiber dieser Ideen haben kein Interesse daran, die Freiheiten, die sie uns genommen haben, wieder zurückzugeben.

Diese müssen wir jetzt, am Scheideweg unserer Zukunft, selbst erstreiten, bevor unser Land einen finsteren Pfad entlang marschiert, der nur unter fürchterlichsten Konsequenzen wieder zu verlassen ist. Wir müssen unseren „Volksvertretern“ jetzt zeigen: Nicht mit uns, nicht mit den freien Österreichern. Für unsere Rechte müssen wir uns selber stark machen. Friedlich, laut und aufrichtig – etwa am 6. März in Wien, bei der Großdemonstration gegen die Corona Maßnahmen.