In der EU werden jährlich rund 360 Millionen Rinder, Schafe, Schweine, Ziegen und Pferde lebend transportiert. 52 Millionen Tiere davon auch über die Landesgrenzen hinweg. Das bedeutet für die Tiere oft qualvolle Strapazen.

Fahrtzeiten von mehr als acht Stunden am Tag stellen für die so schon gestressten Tiere eine extreme Belastung dar.

Kaum Schutz für Tiere

Das Problem an solchen Tiertransporten ist, dass bestehende EU-Vorschriften wie etwa die Tiertransportverordnung 1/2005 , die eigentlich den Schutz der Tiere absichern soll, nicht ausreichend sind beziehungsweise deren Einhaltung nicht ausreichend kontrolliert wird. Das sei meistens auch insbesondere dann der Fall, wenn die Transporte die EU verlassen haben.

Abstimmung im EU-Parlament

Kommenden Donnerstag soll in einer in der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden des
Europaparlaments darüber abgestimmt werden, ob zu diesem Thema nun ein Untersuchungsausschuss eingerichtet werden soll oder nicht.

FPÖ will sich für Tierschutz stark machen

„Die FPÖ wird sich jedenfalls innerhalb ihrer Fraktion der ENF dafür einsetzen,
dass dieser Untersuchungsausschuss zustande kommt“, betont der freiheitliche
Delegationsleiter im Europaparlament und FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky.

Das Los der Tiere verbessern

„Die Problematik der Tiertransporte in der EU verdient einen Untersuchungsausschuss, um damit die Chance zu haben, etwas zur Verbesserung des Loses der oft leid- und qualvoll transportierten Tiere beitragen zu können“, so der Europaparlamentarier.