diabetes therapie Released-activity phenomenon” Dr. Mikhail Putilovsky

Es dürfte ein medizinischer Meilenstein innerhalb der Beziehungen zwischen Russland und der EU sein: Am 21.2. fand im EU-Parlament in Brüssel eine brisante medizinisch-wissenschaftliche Tagung statt. Organisiert wurde diese vom britischen EU-Abgeordneten Bill Etheridge (ehemals UKIP, jetzt „Libertarian Party“). Im Mittelpunkt standen dabei das sogenannte „Released-activity phenomenon” und dessen Anwendung.

Dabei spielt die Wirkung extrem verdünnter Substanzen eine zentrale Rolle. Diese könnten die Grundlage für wegweisende medizinische Erfolge der Zukunft sein. Etheridge sprach von einem „beeindruckenden Beispiel einer erfolgreichen Zusammenarbeit der EU-Staaten und Rußland“.

Erfolg europäisch-russischer Zusammenarbeit

Vor allem bei der Diabetestherapie könnte diese zukünftig hilfreich sein. Der Mediziner Dr. Mikhail Putilovsky stellte die vom russischen „Materia Medica Holding“ gesponserten klinischen Untersuchungen vor. Bereits in der Vergangenheit habe das russische Unternehmen durch internationale Zusammenarbeit Entscheidendes zur Herstellung wichtiger Medikamente gegen Infektionen, Diabetes sowie neurologischen und urologischen Erkrankungen beitragen können.

Die bei der Konferenz vertretenen Abgeordneten und Wissenschaftler, die aus mehreren EU-Staaten und der Russischen Föderation kamen, unterzeichneten ein gemeinsames Kommuniqué. In diesem werden die gemeinsamen Forschungsaktivitäten von europäischen und russischen Wissenschaftlern sowie Medizinern ausdrücklich unterstützt.

Meilenstein für die Diabetes-Behandlung

Laut dem Pariser Professor und Diabetes-Experten Bernard Portha könnten so bald bahnbrechende Arzneimittel zur Diabetestherapie hergestellt werden.