Eigentlich beteuert die türkis-grüne Bundesregierung ja seit Monaten auftauchende Gerüchte, dass eine Corona-Impfung nicht verpflichtend sein soll. Immer wieder tauchen jedoch Indizien auf, dass diese eine flächendeckende Impfung zumindest vorsehen. Auch die Details des in seiner Druckform zwölf Kilo schweren 2021-erBudget lassen diesen alarmierenden Eindruck entstehen. 

Denn, wie Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) in einer Aussendung herausstellt, seien insgesamt etwa 200 Mio. Euro für ein Gesetz veranschlagt, mit dem Geldmittel für die Abdeckung des Corona-Impfbedarfs locker gemacht werden können. Zudem gebe es die Möglichkeit einer Impfpflicht im Epidemiegesetz bereits. Er fürchtet daher „de facto einen Impfzwang, den die Regierung bis jetzt immer ausgeschlossen hat, den sie aber auf Knopfdruck anordnen kann“, so Kickl. Dies komme auch den Steuerzahler somit teuer zu stehen.

Kickl: Türkis-grün plant „still und heimlich“ Impfzwang

Auf Facebook legte der blaue Klubobmann noch einmal nach und wirft Kurz & Co, vor „still und heimlich“ einen Impfzwang vorzubereiten. Er glaubt daher, dass die ÖVP und die Grünen möglicherweise nicht ganz ehrlich mit der Bevölkerung seien: „Was kann man dieser Regierung eigentlich noch glauben?“ Einzig seine FPÖ sage „klar und deutlich: NEIN zum Impfzwang!“

Nur jeder Sechste will die Corona-Impfung

Erst kürzlich stellte sich heraus, dass die Österreicher nicht mit besonderer Vorfreude auf eine allfällige Corona-Impfung blicken. Wie Wochenblick berichtete, können sich mehr als zwei Drittel der befragten Bürger derzeit nicht vorstellen, sich gegen das neuartige Virus impfen zu lassen.

Nur etwa jeder Sechste plant hingegen sich fix einer Immunisierung unterziehen zu wollen – und das trotz ständiger Werbung für selbige. Noch unbeliebter ist eine Verpflichtung zur Impfung: Einen solchen zwang lehnen nämlich 90 Prozent der Österreicher vehement ab.