Prof. DDr. Martin Haditsch ist Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin sowie für Virologie und Infektionsepidemiologie. Schon sehr früh erhob Haditsch seine Stimme gegen die willkürlichen Corona-Maßnahmen und setzte seine umfassende Expertise für die Aufklärung ein. Im AUF1-Interview bei Elsa Mittmannsgruber schätzte er die aktuelle Corona-Situation ein.

  • DDr. Martin Haditsch begab sich auf Spurensuche rund um die Welt
  • Corona-Politik ist medizinisch nicht zu rechtfertigen
  • Gefährliches Spike-Protein wirkt giftig
  • Corona-Antikörper nur kurz nach Impfung vorhanden
  • Geimpfte stehen quasi auf einer Tretmine
  • Kranke Geister betreiben gefährliche Viren-Experimente wie in Wuhan-Labor

Gleich zu Beginn stellt der in Oberösterreich tätige Experte heraus, dass die aktuelle Situation vor allem eine mediale Pandemie ist. Die Massenmedien verbreiten lediglich das erwünschte Narrativ der Mächtigen. Diese würden nicht evidenzbasiert agieren: „Offensichtlich wurde eine günstige Situation wahrgenommen, um unter Berücksichtigung und Bezugnahme auf medizinische Aspekte politisch zu agieren.“

Das „AUFRecht“-Gespräch mit Dr. Martin Haditsch bei Wochenblick-Chefredakteurin Mag. Elsa Mittmannsgruber:

Es brauche aber differenzierte Sichtweisen – diese lieferte er in der bislang zweiteiligen Doku-Reihe „Auf der Suche nach der Wahrheit“, wie Wochenblick berichtete. Dabei bereiste Haditsch unzählige Länder und befragte Dutzende kritische Experten. Am Ende bekam der mündige Bürger einen fundierten Abriss über die Widersprüchlichkeiten in der offiziellen Erzählung sowie die Abgründe des polit-medialen Komplexes im Bezug auf Corona und nicht zuletzt über den Einfluss mächtiger Lobbyisten.

Corona-Regime entgegen jeder medizinischen Grundlage

Sämtliche Maßnahmen, die wir im Moment zu erdulden haben, so Haditsch, fußen auf einer einzigen Feststellung: Nämlich die, dass es eine „pandemische Bedrohung nationaler Tragweite“ gebe. Aber alleine schon die Auslastung der Intensivstationen würde zeigen: „Diese Bedrohung hatten wir nie – und wir haben sie auch aktuell nicht. Das heißt, wir befinden uns de facto, da diese Grundannahme nicht gilt, in einem illegalen Zustand.“

Die Rechenmodelle der Regierungsexperten seien allesamt von der Realität widerlegt worden. Medizinisch gebe es jedenfalls keinen Grund für ein solches Vorgehen – und bei Beratern, welche den Handelnden zu solchen Schritten raten, sei die Qualifikation infrage zu stellen. Es sei nämlich evident, dass die Kollateralschäden von Lockdowns & Co. fünf- bis sechsmal so schlimm sind, als die direkten Corona-Folgen jemals hätten werden können, selbst wenn man keine Maßnahmen gehabt hätte.

Medialer Einheits-Brei

Für gefährlich hält er, dass auch in der Forschung nur mehr Einheitsthesen willkommen sind, während kritische Mediziner teilweise um die Publikation ihrer Einwände umfallen. Selbst bemüht er sich in seiner Argumentation um Sachlichkeit, merkt aber, dass Gegenargumente bei vielen Menschen auf taube Ohren stoßen – auch infolge der durch politische Winkelzüge verschärften Spaltung der Gesellschaft. Man könne Menschen keinen Vorwurf machen, wenn sie nach dem Konsum klassischer Medien den offiziellen Darstellungen unkritisch glauben.

Nichtsdestotrotz sieht er, dass immer mehr Bürger die vermeintlichen Gemeinplätze hinterfragen. Das könne einem vollen wissenschaftlichen Diskurs zum Durchbruch verhelfen. Mit dem Corona-Narrativ verhalte es sich wie mit einem verputzten Kartenhaus: Wenn der Putz abbröckelt, wird sehr rasch klar, dass nur dieser das instabile Gebäude zusammen hielt.

Gefährliche Viren-Experimente

Auch die aktuelle Panikmache zu neuen Mutationen teilt er nicht. Der natürliche Weg eines Virus sei schwächer, aber ansteckender zu werden – „oder aber jemand hat Hand angelegt und das Virus wieder schärfer geschaltet“. Ihm ist unerklärlich, dass es „kranke Geister gibt auf dieser Welt, die in Höchstsicherheitslaboratorien arbeiten und die Basisreplikationszahl dieser Viren hochschrauben, sodass diese nicht nur sehr stark krank machen, sondern auch höher infektiös sind.“ Labore wie jenes in Wuhan, aus dem das Virus „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ entkam, seien streng zu kontrollieren, damit dort keine Experimente stattfinden, welche die Menschheit gefährden.

Wie wahrscheinlich ist es also dann wirklich, dass ein unheimlich tödliches Virus wie zum Beispiel das Marburg-Virus den ganzen Globus befällt und in kurzer Zeit sehr viele Menschen tötet?

DDr. Haditsch bezieht Stellung zu einer möglichen nächsten Pandemie aus dem Labor:

Skeptisch ist Haditsch auch bei den Corona-Vakzinen. Als Betreiber einer Impfstelle, der dem Prinzip einer herkömmlichen Impfung viel abgewinnen kann, weigert er sich sogar, die gentherapeutische Injektion als „Impfung“ zu bezeichnen. Dies liege an der neuartigen Funktionsweise, bei dem die Zellen angewiesen werden, einen Fremdkörper herzustellen, das Spike-Protein. Es gebe sogar durch Tierstudien bestätigte Hinweise, dass diese Substanz selbst toxisch wirken kann.

Fahrlässiger Impf-Druck

Bei den Menschen, die eine mRNA-Impfung erhalten, würde dann eine Art „innere Vergiftung“ angestellt: „Als einer der Effekte bin ich dann immun dagegen, das scheint zu funktionieren – allerdings nur für kurze Zeit“, so Haditsch. „Initial auf die Injektion hin bilden sehr viele Leute Antikörper. Die fallen dann aber sehr schnell wieder ab, und insofern ist es aus meiner Sicht kein brauchbares Tool, wenn man auch mitberücksichtigt, dass wir eine Summe an Nebenwirkungen haben bei diesen Substanzen.

Mittlerweile zeige sich, dass die angebliche Schutzwirkung rasch auf 35 Prozent abblättere – und damit weit unter die Schwelle, welche für eine ordentliche Zulassung nötig sei. Und sogar die AGES gehe davon aus, dass nur 6 bis 10 Prozent aller Impfreaktionen überhaupt gemeldet würden. Zudem sei bereits in den Zulassungsbestimmungen etwa des Pfizer-Biontech-Serums die Rede von einem Abfall der T-Lymphozyten gewesen.

In der Folge seien die Menschen verstärkt anfällig für andere Krankheitserreger. Und damit stünden die Geimpften quasi auf einer Tretmine. Der übliche Beobachtungszeitraum von acht bis zwölf Jahren sei deutlich unterschritten worden – somit beschneide man die Möglichkeit, zumindest mittelfristige Auswirkungen zu erkennen, bevor es zur Breitenanwendung kommt.

Keinesfalls dürfe man sich einfach hinstellen und behaupten, die Impfung schütze und sei sicher. Dies gelte insbesondere für die Politik und die überschießenden Maßnahmen, die diese daran knüpft. Stattdessen versuche die Regierung die Bürger mit sozialem und beruflichem Druck „in die Nadel zu treiben“. Das sei abzulehnen.