In der aktuellen Ausgabe des deutschen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ geht der Journalist Jan Fleischhauer mit den saturierten Linken und den Alt-68ern, die beim Marsch durch die Instanzen bequem und satt geworden sind, hart ins Gericht.

Ein Kommentar von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

Werbung

„Vielleicht ist es unvermeidlich, dass eine Bewegung an Agilität einbüßt, wenn sie in die Jahre kommt“, schreibt Fleischhauer in seiner Kolumne mit dem Titel „Mit Rechten leben“ über die früheren Berufs-Protestierer in seinem Land.

Sie haben seiner Auffassung nach ihren politischen Avantgarde-Status heute längst eingebüßt – worauf im Übrigen auch der „Wochenblick“ schon im Herbst vorigen Jahres (siehe KurtsMitteilung vom Oktober 2016) aufmerksam gemacht hat.

Rechte rütteln endlich auf

„Wer zu lange an der Macht ist, gewöhnt sich daran, dass er das Sagen hat, das macht träge“, konstatiert Fleischhauer: Heute seien es nämlich die Rechten, die aufrüttelten.

Dabei reiche oft schon ein Wort von ihnen, um alle Drumherum sofort in Nazi-Geschrei ausbrechen oder gar in Ohnmacht fallen zu lassen. Und wenn man gerade keinen echten Nazi zur Hand hat, so Fleischhauer, nimmt man eingebildete.

Linke verbreiten Fake News

In diesem Zusammenhang verweist der „Spiegel“-Journalist auf aktuelle Fake News, gestreut aus dem linken Lager, die auf der Frankfurter Buchmesse die Runde machte.

Dort wurde nämlich kolportiert, dass der Frankfurter Stadtverordnete Nico Wehnemann von der Spaßpartei „Die Partei“ auf der Messe zusammengeschlagen worden sei, weil er gegen „Büchernazis“ protestiert habe. Die bestätigte Wahrheit jedoch ist, dass Wehnemann bei dem Versuch, eine Absperrung zu durchbrechen, von einem Sicherheitsmann der Messe zu Boden gebracht wurde („Wochenblick“ berichtete)

Linke ignorieren Fakten

So versucht die Linke in Deutschland heute Fake News und Märtyrer zu produzieren, anstatt gegen ungezügelte und unkontrollierte Zuwanderer-Invasionen zu protestieren wie auch gegen Politikerinnen wie Angela Merkel, die den staatlichen Zusammenhalt gefährden.

Woran erinnert mich das nur? Etwa an Österreich?