Am Sonntag will die „Austria Linz Islamische Föderation“ –  kurz ALIF – ihre Generalversammlung in Linz abhalten. Ihre Teilnehmer streben eine islamische Ordnung an. FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr warnt vor der Veranstaltung: „Islamistischem Extremismus darf in unserer Heimat kein Nährboden gewährt werden“.

Wohin das führe, wenn sich der Islamismus breitmache, könne man „beinahe täglich in Deutschland und Wien verfolgen“. Wie die ALIF bereits bekanntgab, soll auch der Vorsitzende der Milli Görüs-Gemeinschaft (IGMG) aus Köln an der Versammlung teilnehmen.

Für den freiheitlichen Mahr geht das zu weit: „Spätestens da müssen die Alarmglocken schrillen, denn die IGMG tritt in Deutschland offen für eine ‚islamische Ordnung‘ ein. Im Gegensatz zu der SPÖ haben wir hier größte Bedenken“.

FPÖ: Oberösterreich soll nicht Wien werden

Für die FPÖ komme eine Entwicklung, wie man sie in Wien beobachten kann, in Oberösterreich nicht in Frage. Die Erdogan-Demonstrationen mit türkischem Fahnenmeer 2016 und die kürzlich veröffentlichten Videos aus Wiener Moscheen zeugten von der immer größer werdenden Bedrohung, die von islamistischen Netzwerken ausgehe, meint Herwig Mahr. Die Parallelstrukturen, die durch solche islamischen Vereine aufgezogen werden, seien mit allen Mitteln zu bekämpfen.

Mahr: „SPÖ schart Austro-Türken um sich“

Der freiheitliche Politiker kritisiert die „Kurzsichtigkeit“ der SPÖ. Aus seiner Sicht würde sie die Situation schönreden. „Auf Kosten unserer Kultur und unseres Sozialstaats“ würde die SPÖ die Austro-Türken um sich scharen.

Mahr fordert hingegen mehr Konsequenz: „Wer einer Religion oder einem anderen Staat nähersteht als dem Rechtsstaat Österreich, soll unser Land verlassen. Doch genau diese Verhaltensweisen treten bei diversen Islamvereinen immer wieder zu Tage.“