Der US-amerikanische Social-Media Riese Facebook arbeitet in Deutschland schon lange mit sogenannten „Fakten-Checkern“ zusammen, um angebliche Falschinformationen aufzuspüren und zu kennzeichnen. Darunter zählt unter anderem die umstrittene, SPD-nahe und von George Soros mitfinanzierte Firma Correctiv oder sogar die Deutsche-Presse-Agentur (dpa).

Auch beim „Wochenblick“ kam es in der Vergangenheit öfters zu fragwürdigen „Überprüfungen“, wo die obskure Meinung von Correctiv als Tatsache herangezogen wird, auch wenn diese objektiv falsch ist. Mitten in der Corona-Krise will nun Facebook laut aktueller Pressemitteilung weltweit auf seinem Dienst Falschinformationen zu Corona aufspüren und den Nutzern, die mit Falschinfos interagieren, „vertrauenswürdige Websites“ vorschlagen.

„Falschnachrichten“ werden knallhart zensiert

Alle Nutzer, die bereits mit Beiträgen interagiert haben, die falsche Information zum Coronavirus enthielt, sollen ein extra Fenster in ihrem News Feed angezeigt bekommen. Als „Falschinformation“ gekennzeichnete Informationen werden außerdem gezielt an ihrer Weiterverbreitung gehindert. Unter Umständen werden sogar Inhalte knallhart zensiert. Die App Instagram, die zum Facebook-Konzern gehört, will ähnlich gegen vermeintliche „Fake-News“ vorgehen. So soll die Verbreitung von Falschinformationen zum Corona-Virus, wie zum Beispiel die Nachricht „der Konsum von Bleichmitteln heilt das Virus“, verhindert werden. WhatsApp, auch ein Tochterunternehmen von Facebook, setzt ebenfalls drastische Schritte gegen die Meinungsfreiheit um. Vor einiger Zeit wurde erneut das Weiterleiten von Nachrichten auf dem Messenger-Dienst erschwert.

Auf dem ersten Blick scheint diese Einschränkung sinnvoll zu sein, denn auf sozialen Netzwerken können sich echte Falschinformationen rasant verbreiten und großen Schaden anrichten. In Iran verbreitete sich auf sozialen Medien das Gerücht, dass hochprozentiger Alkohol vor dem Corona-Virus schützen würde. 600 Personen starben schließlich an einer Alkoholvergiftung, denn der getrunkene Alkohol war teilweise mit dem höchst gefährlichen Methanol versetzt.

Facebook geht jedoch gleichzeitig einen gefährlichen Weg. Es stellt sich die Frage, ob es einem privaten Unternehmen gestattet sei, sich selbst so viel Macht einzuräumen und Informationen kontrollieren, die Menschen miteinander austauschen.