Wie die Montagsausgabe der „Tiroler Tageszeitung“ in Umlauf gebracht hat, soll speziell die FPÖ Oberösterreich ein Parteiausschluss-Verfahren gegen HC Strache „vorbereitet“ haben, sollte dieser sein EU-Mandat annehmen.

Diese Meldung entpuppte sich mittlerweile als klassische Fake-News, die aber von allen Mainstream-Medien bisweilen bereitwillig übernommen wurden, so etwa auch von der in den Augen vieler Beobachter derzeit auf auf „Anti-FPÖ-Kurs“ Manfbefindlichen „Kronen-Zeitung“.

Keinerlei Überlegungen in diese Richtung

„Diese Behauptung ist samt und sonders falsch. Es gibt vonseiten der FPÖ Oberösterreich keinerlei Überlegungen, Vorbereitungen oder gar fertige Anträge in diese Richtung“, stellte noch am Sonntag der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter, Manfred Haimbuchner auf seinem Facebook-Account unmissverständlich fest.

Haimbuchner hält an Entscheidung fest

Seine bereits unmittelbar nach Erscheinen des Ibiza-Videos zum Ausdruck gebrachte Entscheidung, Strache solle innerhalb der FPÖ keine Funktion mehr einnehmen, bekräftige Haimbuchner in seinem Facebook-Posting jedoch weiter:
Für mich als Freiheitlichen sind Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Treue keine hohlen Phrasen, für mich sind es unveräußerliche Werte. Wer im vollen Bewusstsein seines Handelns gegen diese Werte verstößt, der schadet dem Ansehen unseres Landes, unserer Partei und dem österreichischen Volk – und der kann diese Prinzipien gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern auch nicht mehr glaubwürdig vertreten.
Ich stehe deshalb zu der klaren und harten Aussage, dass Heinz-Christian Strache in der FPÖ keinerlei Funktion mehr übernehmen kann
“.