Eine Tageszeitung versuchte in einem Beitrag, „die größten Sorgen der Impfskeptiker“ zu zerstreuen. Acht vermeintliche Fragen von Menschen, die den experimentellen Gentherapie-Spritzen kritisch gegenüberstehen, werden „beantwortet“. Wenn auch kaum Falsches in dem Machwerk zu finden ist, so sind es die Ungenauigkeiten und Auslassungen, die die Intention hinter dem Artikel durchscheinen lassen: Über die Inserate der Bundesregierung verdient man am Impf-Hype ja schließlich auch indirekt mit.

  • Verkürzte Testphasen der Impfstoffe seien kein Problem
  • Herzmuskelentzündungen werden verharmlost
  • Todesfälle nach Impfungen von jungen Menschen werden völlig ausgeklammert
  • Computerspiel statt Wissenschaft: Modellrechnungen für Argumentation
  • Covid angeblich gefährlicher als Grippe? – John Ioannidis stellte wissenschaftlich das Gegenteil fest
  • Bestechende Logik: Je mehr geimpft sind, desto höher der Anteil der Geimpften im Krankenhaus – dafür braucht man also eine Impfung?
  • Panikmache mit schweren Verläufen bei Jüngeren und Schwangeren
  • Alternativen zur Spritze als nicht lange genug wirksam abgetan

Zu Eingang des Artikels wird gleich festgehalten, wer denn diese bösen Impf-Zögerer seien. Vor allem jüngere Menschen und solche mit einem geringeren Bildungsniveau, will eine IMAS-Studie herausgefunden haben.

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Notfallzulassung und Verkürzung der Testphasen

Ob die Impfstoffe zu schnell entwickelt wurden und daher nur eine Notfallzulassung haben, lautet die erste imaginäre Frage. Eine Notfallzulassung habe es nur in den USA gegeben. Mittlerweile gebe es für den Impfstoff von Biontech/Pfizer aber eine vollständige Zulassung, erklärt dort die Virologin Judith Aberle von der MedUni Wien. „In Europa haben die Impfstoffe keine Notfall-, sondern eine bedingte Marktzulassung“. Das sei eine vollständige Zulassung, die sich von einem herkömmlichen Verfahren nicht unterscheide, aber beschleunigt durchgeführt wurde, führt sie aus.

Die einzelnen Phasen des Zulassungsprozesses seien nebeneinander und nicht hintereinander abgelaufen, erklärt die Virologin. Doch genau diese Verkürzung stellt das Problem dar, wie beispielsweise der Biologe Clemens Arvay in mehreren Videos und Beiträgen ausführlich darlegte. Durch diese Verkürzung und das Nebeneinanderlaufen der Testphasen wurden die Impfstoffe nicht an so vielen Probanden wie üblich erprobt. Statt mehrerer Jahre wurde die Testphase auf nur wenige Monate verkürzt. Auch die Untersuchung der Wirkungen auf verschiedene Alters- und Risikogruppen blieb daher hinter den gewöhnlichen Standards zurück. Das war auch der Grund, warum der AstraZeneca-Impfstoff für über 65-Jährige von der STIKO nicht angeraten wurde. Denn eine Wirksamkeit konnte für diese Altersgruppe nicht nachgewiesen werden – und zwar aufgrund mangelnder Datenlage. Die Wirksamkeit von BioNTech/Pfizer für über 75-Jährige wurde vom RKI als „nicht mehr statistisch signifikant“ eingestuft, berichten die Nachdenkseiten.

Hier ein Video mit Clemens Arvay zum Thema Teleskopierung der Testphasen:

Sorgen wegen Langzeitfolgen?

Impfnebenwirkungen würden sich wenige Stunden bis Tage nach der Impfung zeigen, behauptet Aberle. Ganz seltene „Nebenwirkungen, die etwa bei einem von 100.000 Geimpften auftreten, können in den Zulassungsstudien nicht erkannt werden“, gibt sie allerdings zu. Da schon über 5 Mrd. Dosen verimpft wurden, habe man auch „sehr seltene Nebenwirkungen – wie die zumeist milden Herzmuskelentzündungen – entdeckt“, verharmlost die Virologin tatsächlich diese oft lebensgefährliche Nebenwirkung, die bekanntlich vor allem bei jüngeren Menschen und da vor allem bei Männern auftritt (Wochenblick berichtete).

Es wird nicht erwähnt, dass sogar die Impfstoff-Hersteller selbst vor dieser Nebenwirkung und vor Thrombosen warnen (hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier). Meldungen aus dem UK und aus Indien zeigen, dass seit einiger Zeit mysteriös gehäuft Herzinfarkte auftreten. In der britischen The Times wunderte man sich über einen Anstieg von 25 Prozent, in Indien wird sogar von 50% mehr Fällen berichtet.

Tausende Todesfälle durch die Impfung?

Dass es tausende Todesfälle nach Impfungen gebe, sei laut der Virologin eine „Fehlinterpretation“. Dann wird auf die Altersgruppe der über 80-Jährigen verwiesen, in der keine Auffälligkeiten bezogen auf die Sterblichkeit zu bemerken wären. Dass unter den Impftoten auch jüngere Menschen sein könnten, wird ausgeklammert. So wie beispielsweise der Todesfall einer erst 13-Jährigen in Italien, die nach der Impfung noch in derselben Nacht verstarb, oder des 21-Jährigen Studenten aus Ohio (USA), der am Tag nach der Johnson & Johnson-Spritze – in Slowenien wurde diese nach dem Tod einer 20-Jährigen eingestellt – tot in seinem Zimmer aufgefunden wurde (Wochenblick berichtete). Und Berichte wie diese werden täglich mehr – sogar im Mainstream.

Im Zuge des Zulassungsverfahrens für den Drittstich von BioNTech/Pfizer erklärte ein renommierter Experte, die Impfung würde mehr Menschen töten als retten (Wochenblick berichtete) – der „Booster“ bekam keine Zulassung. Das US-Meldesystem für Impfnebenwirkungen VAERS listete bis zum 24. September knapp 16.000 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Impfung. Aufgrund der niedrigen Melderate könnte diese Zahl um das zumindest 10-Fache höher liegen.

Die ewig falschen Modellrechnungen

Dann wird noch behauptet, die Impfungen hätten 2.177 Todesfälle verhindert. Woher man das weiß? Computerspiele: Es sind mathematische Modellrechnungen, die dafür bekannt sind, eigentlich nie zu stimmen. Man erinnere sich an die 100.000 Toten, die Österreich vorausgesagt wurden, oder an die verkorksten Klimamodelle, von denen kein einziges die heutige Situation richtig vorausgesagt hatte – alle viel zu warm. Diese Form der „Wissenschaft“ bringt grundsätzlich das Ergebnis, das man haben möchte. Man muss das Modell nur „richtig füttern“.

In Israel bis zu 60 Prozent der schwer kranken Spitalspatienten geimpft – wirken Impfungen nicht?

Hier wird argumentiert, dass durch die hohe Durchimpfungsrate in Israel auch mehr Geimpfte im Spital landen. Ein anderes Beispiel zur Verdeutlichung dieses Gedankens: Je mehr Menschen gegen beispielsweise Masern geimpft werden, desto höher ist der Anteil an Geimpften, der wegen Masern ins Krankenhaus muss. Sollte eine Impfung nicht eine Infektion verhindern? Am Beispiel Israel lässt sich das Totalversagen der Impfung sehr wohl ablesen, wie Wochenblick u.a. hier und hier berichtete.

Ist Covid wirklich gefährlicher als eine Grippe?

Anders als bei Corona gebe es bei Influenza eine Hintergrundimmunität. Die Infektionssterblichkeit (IFR) sei bei Corona für Ungeimpfte weit höher als bei der Influenza, widerspricht die Virologin den wissenschaftlichen Studien von John Ioannidis, die zeigen, dass die IFR mit 0,15% genau im Bereich einer gewöhnlichen Grippe liegt.

Jüngeren Menschen passiert doch nichts?

Dann kommt die pure Panikmache. 213 Covid-Fälle unter 40 seien 2020 intensivmedizinisch behandelt worden. Allerdings wird nicht darauf eingegangen, ob diese auch tatsächlich wegen Covid und nicht einer anderen Erkrankung diese Behandlung benötigten und nur einen positiven PCR-Test hatten. Diese Auslassung ist besonders perfide, weil indirekt versucht wird darzustellen, dass Covid für Jüngere eine Bedrohung sein könnte. Wie der oben bereits erwähnte John Ioannidis in einer neuen Studie festhielt, beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit der 0-19-Jährigen 99.9973%, der 20-29-Jährigen 99.986% und der 30-39-Jährigen 99.969%.

Besteht die Gefahr, dass die Impfung unfruchtbar macht?

Als nächstes wird dann versucht, den Schwangeren Angst einzuflößen. Ungeimpfte Schwangere hätten „ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit einem Aufenthalt auf einer Intensivstation und auch ein höheres Frühgeburtenrisiko“, wird behauptet. Wochenblick berichtete mehrfach über Menstruationsstörungen und auch Fehlgeburten bei geimpften Frauen (hierhier und hier) und hat auch über eine von Dr. Wolfgang Wodarg übersetzte Studie berichtet, die mögliche Ursachen hierfür aufzeigte. Das in den mRNA-Impfstoffen von Moderna und BioNTech/Pfizer enthaltene Polyethylenglykol könnte dafür verantwortlich sein, wie Wochenblick hier berichtete. Der US-Pathologe Dr. Ryan Cole stellte zudem einen 20-fachen Anstieg von Gebärmutterhalskrebs bei geimpften Frauen fest (Wochenblick berichtete).

Wozu impfen? Ich kann mich doch auch mit Nasen- und Rachensprays schützen?

Die Wirksamkeit verschiedener Sprays gegen Corona wird zwar gar nicht abgestritten, allerdings wird auf eine begrenzte Wirkdauer hingewiesen. Ein Faktum, das auch auf sämtliche „Impfungen“ zutrifft – zeitlich begrenzt wirksam, weshalb ja auch die „Booster“ angeblich notwendig sind. Ganz nach der „Logik“: was nach zweimal nicht hilft, hilft beim dritten Mal – oder vielleicht beim vierten Mal… Wie wirksam der im Artikel angeführte Rotalgen-Spray ist, hat Wochenblick hier berichtet.

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