Was ist Toleranz? Sind der Toleranz Grenzen gesetzt? In diesen Tagen stelle ich mir solche Fragen immer häufiger. Die Integration der größtenteils muslimischen Migranten stellt uns vor unlösbare Herausforderungen und rüttelt massiv an unserem Gesellschaftsbild.

Was Religionsfreiheit oder die Gleichstellung von Mann und Frau angeht, prallen oft Welten aufeinander. Bei den Österreichern herrscht oft erschreckende Naivität…

Mit „Wertedialogen“, Warnschildern in Freibädern oder dem „Refugee Guide“ des Innenministeriums zeigt sich die Politik bemüht, die Migranten über unser Wertesystem zu informieren. Gleichzeitig wird zu mehr Toleranz gegenüber den Kulturen und Mentalitäten der Migranten aufgerufen.Doch wie tolerant kann eine Gesellschaft sein, ohne ihre Werte zu verkaufen? Toleranz soll Freiheit garantieren und gleichzeitig aber die Minderheiten schützen.

Frauen werden systematisch diskriminiert

 Eine Schock-Studie der Stadt Wien unter sozial betreuten Jugendlichen lieferte brisante Zahlen: 85 Prozent der Mädchen und Burschen sind Muslime, rund ein Drittel davon eindeutig radikalisiert. (Foto: Flickr, metropolico.org, cc BY-SA 2.0)

Falsche Toleranz aber gefährdet die Schwächsten in unserer Gesellschaft. In meinem Freundeskreis führe ich teils sehr emotionale Diskussionen darüber, welche Gefahren blinde Toleranz für Österreich bergen kann. Ist es zu tolerieren, dass ein muslimischer Mann einer nichtmuslimischen Frau den Handschlag verweigert? Immanuel Kant sagte „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“. Wenn ich aber einem Menschen nicht die Hand geben will, weil er eine schwarze Hautfarbe hat, dann ist das ganz klar rassistisch und diskriminierend. Wenn ich einem Menschen nicht die Hand gebe, weil es sich um eine Frau handelt, dann ist das auch diskriminierend!

Muslime dürfen nicht mehr bevorzugt werden

Die Weigerung des Handschlags gilt als Beleidigung und Entwürdigung des Gegenübers. Der Handschlag muss in Österreich zum Konsens gehören – auch für Muslime…
Der arabisch-israelische Psychologe und Islamismus-Experte Ahmad Mansour, der Sprecher des „Muslimischen Forums Deutschland“ ist, meint hierzu: „Der Grund dahinter ist nicht Hygiene oder irgendeine kulturelle Begrüßungsnorm, sondern dass diese Menschen die Frau als Sexobjekt wahrnehmen und nicht als Mensch.“
Mansour fordert weniger Kulturrelativismus und mehr Bereitschaft zu echter Integration, zu der mehr gehört, als die deutsche Sprache zu erlernen. Ein klares Bekenntnis zu Demokratie und den Grundwerten dieser Gesellschaft statt „bestimmten Bevölkerungsgruppen Rabatte zu geben“ sei dringend notwendig, so der Psychologe.

Fragwürdiger „Guide“

Umstritten und zweifelhaft: Der „Refugee Guide“ des Innenministeriums soll Grundregeln des Zusammenlebens für Asylwerber erklären. (Foto: BMI, Broschüre "Refugee Guide")

Geradezu absurd erscheint vor diesem Hintergrund der „Refugee Guide“, der vom österreichischen Innenministerium herausgegeben wurde. Dort gibt es ziemlich fragwürdige Tipps, die eigentlich für Asylwerber, selbstverständlich sein sollten. Da stellt sich unweigerlich die Frage, warum wir Menschen, denen diese elementaren Regeln erst ausführlich erklärt werden müssen, überhaupt in unserer Heimat dulden sollen?
Aufrüttelnd sind auch die Zahlen einer Studie aus 30 Jugendzentren, die das Wiener Rathaus in Auftrag gegeben hatte. Aus der Befragung geht hervor, dass 35 Prozent der muslimischen Jugendlichen eine „Demokratiedistanz“ aufweisen, 27 Prozent sind stark radikalisierungsgefährdet.

Zunehmende Islamisierung wird ein massives Problem

Darf das im Namen der Toleranz und der Religionsfreiheit geduldet werden? Darauf kann nur ein klares und lautes NEIN folgen! Es wird immer offensichtlicher, wie tief die Gräben teilweise zwischen radikalen Muslimen und Nichtmuslimen sind. Minderheiten sind nach der islamischen Ideologie benachteiligt und gefährdet. Aber auch die Österreicher als Gesamtheit werden unter der zunehmenden Islamisierung massiv zu leiden haben – im schlimmsten Fall als Minderheit im eigenen Land! Der Staat trägt die Verantwortung dafür, jegliche menschenverachtende Tendenz zu verurteilen. Bestrebungen, die demokratische Grundordnung zu untergraben, sind umgehend zu unterbinden und nicht auch noch mittels undurchsichtiger Vereinsförderungen – etwa im von Rot-Grün regierten Wien – finanziell zu unterstützen und moralisch zu protegieren.

Eine Reportage von Laila Mirzo

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Schon wieder: Terrorfahndung bei Asylwerbern!