Die Details der oberösterreichischen Kriminalstatistik bestätigen den Eindruck, den viele Bürger haben. Nicht nur wuchsen die Straftaten insgesamt an – auch der Anteil an Ausländern, und unter ihnen der Asylwerber, ist besonders groß. 

Insgesamt befinden sich in Oberösterreich nicht weniger als 1.812 straffällige Asylwerber. Damit ist unser Bundesland der Kronen Zeitung zufolge in dieser Statistik hinter Wien (5.792) und noch vor Niederösterreich (1.648) bundesweit auf dem zweiten Rang. Beachtlich ist dies auch, weil sich die Zahl der Asylwerber in Grundversorgung seit Anfang 2018 von über 10.000 durch abgeschlossene Verfahren bis Ende 2019 auf nur mehr knapp 4.000 Personen mehr als halbierte.

Asylwerber viel häufiger kriminell als Einheimische

Unabhängig davon, auf welche Größe der Personengruppe die Zahlen sich beziehen: Mit der Kriminalitätsrate im zweistelligen Prozentbereich war die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asylwerber straffällig wird, weitaus höher als der Vergleichswert der Gesamtbevölkerung. Denn die knapp 1,5 Millionen Menschen in Oberösterreich begingen im Jahr 2019 insgesamt 64.604 Straftaten – das Verhältnis ist also bei weit unter fünf Prozent.

Dieser Befund verstärkt sich sogar noch vor dem Hintergrund, über welchen der Wochenblick am Montag berichtete. Denn mehr als jeder Dritte (34,42 Prozent) Tatverdächtige im Bundesland hat keine österreichische Staatsbürgerschaft. Bei einem Ausländeranteil von etwa 13% sind diese somit eklatant überrepräsentiert. Dies gilt trotz des Umstandes, dass Österreicher mit Migrationshintergrund in der Statistik wie Einheimische und nicht wie Ausländer behandelt werden.

Linz als Hotspot – Untragbare Lage am Hauptbahnhof

Eine besondere Konzentration der straffälligen Asylwerber in Österreich fand sich dabei in Linz. Gleich 843 Personen bedeutet, dass beinahe jeder zweite kriminelle Asylant sein Unwesen in der Landeshauptstadt treibt. Als berüchtigter Hotspot gilt der Hauptbahnhof der Stadt, immer wieder ereignen sich dort einschlägige Straftaten. Ein Löwenanteil davon ist auf diesen Personenkreis zurückzuführen.

Angesichts zehntausender Pendler, die dort täglich frequentieren, eine untragbare Situation. Die FPÖ setzt sich in Linz seit Jahren für eine Verbesserung der Sicherheitslage ein, stößt mit ihren Forderungen nach konkreten Maßnahmen aber nach Auskunft von Sicherheits-Stadtrat Michael Raml im Wochenblick-Interview bei den ÖBB aber immer wieder auf taube Ohren.