Bezahlte Berichte und Schleichwerbung in unseren Zeitungen?! Die Rechercheplattform „Dossier“ hat zum Thema Schleichwerbung einen erstaunlichen Bericht veröffentlicht. In den letzten 17 Monaten seien bei der österreichischen Polizei 476 Anzeigen wegen des Verdachts auf Schleichwerbung eingegangen.

Bis 60.000 Euro Strafe

Das Mediengesetz sieht vor, dass Berichte, für deren Veröffentlichung ein Entgelt geleistet wurde, als solche zu kennzeichnen zu sind. Ansonsten droht dem veröffentlichenden Medium eine Geldstrafe von bis zu 20.000 Euro, im Wiederholungsfall sind es sogar 60.000 Euro. In den meisten Fällen sei man jedoch den Anzeigen kaum nachgegangen. Laut dem Verfasser der Anzeigen, einem Wiener Philosophiestudenten, gebe es bei den zuständigen Behörden große Wissenslücken, weshalb die meisten Anzeigen im Sand verlaufen.

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