donauschwaben
Donauschwäbische Trachtengruppe beim Tanz in einer gemalten Darstellung von Sebastian Leicht, dessen Werk vor allem in Bezug auf die donauschwäbische Kultur von hohem Interesse ist.

Mit der Schaffung eines donauschwäbischen Archivs und einer Bibliothek in Marchtrenk, die kürzlich eröffnet wurde, wurde jetzt ein weiterer entscheidender Schritt auf dem Weg gegen das Vergessen des Schicksals der Heimatvertriebenen des Zweiten Weltkriegs gesetzt.

Eine Reportage von Kurt Guggenbichler

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Andenken bewahren

Das Andenken an diese Volksgruppe zu bewahren wird immer schwieriger, weil deren Angehörige, die Flucht und Vertreibung erlebten, allmählich aussterben.

Doch „unser Verschwinden aus der Erinnerung wäre unsere zweite Vertreibung“, gibt der in Linz lebende Donauschwabe und Historiker Prof. Dr. Georg Wildmann zu bedenken, der sich bemüht, das Andenken an die Donauschwaben für die Nachwelt zu bewahren.

Fünfzig Jahre lang hat Wildmann akribisch das Leben und die Erlebnisse der Donauschwaben vor und nach 1944 dokumentiert und auch jede Menge Literatur darüber gesammelt. Damit wurde der Grundstein für das neue Archiv in Marchtrenk gelegt.

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Bibliothekseröffnung: Ein Teil des Teams der Donauschwaben
Oberösterreich mit Dr. Georg Wildmann und Landesobmann Paul Mahr vor dem neuen Archiv

SPÖ-Politiker kämpft für ihr Erbe

Es erfülle uns alle mit Stolz, dass wir das historische Wissen von Dr. Wildmann beheimaten dürfen, betont Bürgermeister Paul Mahr (SPÖ), der selbst das Kind einer Vertriebenenfamilie ist. Wie er und seine Angehörigen sind von den 120.000 Donauschwaben der insgesamt 360.000 Heimatvertriebenen Österreichs mehr als 36.000 in Oberösterreich sesshaft geworden, besonders viele zwischen Wels und Linz.

Als Donauschwaben werden die Nachkommen jener Siedler aus Südwestdeutschland und Österreich bezeichnet, die sich im 18. Jahrhundert im pannonischen Becken niederließen, nachdem dieses von der jahrhundertelangen Türkenherrschaft befreit worden war.

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