In einem Kommentar für die demnächst erscheinende September-Ausgabe des Alternativ-Mediums „alles roger?“ äußert sich Felix Baumgartner kritisch über die mediale Aufregung rund um die Hochzeit von Außenministerin Karin Kneissl.

„Wolfgang Fellner versucht billige Sympathie-Punkte beim Leser zu bekommen, indem er den moralischen Zeigefinger über das Land erhebt und allen Ernstes fragt: ‚Wer zahlt das Putin-Spektakel, das satte 250.000 Euro Sicherheitskosten verursacht? Wenn die Hochzeit wirklich ‚privat‘ ist, dann soll Kneissl das aus ihrer eigenen Tasche berappen.‘ … Echt jetzt? Ich glaube dass die Österreicher ein wesentlich größeres Problem damit haben, wenn eine Clown-Partei wie die Liste Pilz, mit einer Wählerschaft von nur 4,4 Prozent und einem Allzeit-Umfragetief, vom Bund 4,8 Millionen Euro Parteienförderung erhält.“

Österreich als ebenes Spielfeld

Baumgartner erinnert in seinem Kommentar zudem an die Poroschenko-Einladung von Bundespräsident Van der Bellen zum Opernball und an die Medien-Meldungen, Kneissl sei eine ‚Russen-Freundin‘:

„Somit entpuppt sich Österreichs Staatsoberhaupt VdB eindeutig und unmissverständlich als ‚Ukraine-Freund‘. …. Somit haben wir in Österreich zukünftig ein ebenes Spielfeld was die Außenpolitik betrifft und sind während unserer EU-Ratspräsidentschaft bestens geeignet, um zu vermitteln.“

Baumgartners Fazit: „Die „Hochzeit des Jahres” war also für Österreich ein voller Erfolg, alle haben profitiert und sind am Ende zufrieden. Genauso wie das Gros der Österreicher mit der derzeitigen Regierung.“