Am Samstag griff die Polizei gegen 6.15 Uhr in der Früh erneut ein illegales Schlepperfahrzeug auf. Ein Iraker der bereits in Deutschland lebt, versuchte gleich sieben Syrer mit dem Auto über die oberösterreichische Innkreis-Autobahn zu schmuggeln. 

Zuvor sollen die illegalen Einwanderer einen Zwischenstopp in Wien hingelegt haben, um sich dort ein wenig für die Weiterreise nach Deutschland zu stärken.

PKW mit deutschem Kennzeichen

Im Zuge einer Routinekontrolle fiel der Autobahnpolizei Ried ein PKW mit deutschem Kennzeichen auf, der auf der Innkreis-Autobahn Richtung Deutschland auf Höhe Peterskirchen in einer Pannenbucht stand. Dabei hatte der Fahrer die Alarmblinkanlage aktiviert.

38-jähriger Iraker schleppte sieben Syrer

Im Zuge einer Nachschau fand die Polizei einen 38-jährigen Iraker als Chauffeur des Schlepper-Transports vor. Neben ihm befanden sich sieben illegale Einwanderer aus Syrien im Alter von 19 bis 39 Jahren im Geländewagen. Die Polizei nahm alle Insassen umgehend fest.

Aufenthalt in Wien

Bereits am 26. November sollen die Syrer durch Schlepper illegal von Ungarn nach Wien verbracht worden sein. In der Bundeshauptstadt seien sie in einer Wohnung untergebracht worden ehe die Weiterfahrt am 28. November nach Deutschland fortgesetzt werden sollte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried wurde 38-jährige irakische Schlepper in die Justizanstalt Ried eingeliefert.