Im niedersächsischen Fredenbeck brach in der Nacht zu Freitag ein Brand in einer Flüchtlingsunterkunft aus. Über 100 Feuerwehrleute und Rettungskräfte waren über Stunden im Einsatz. Das Feuer soll im Keller des Gebäudes ausgebrochen sein.

Die genauen Umstände sind noch unklar. Fremdverschulden sei jedoch auszuschließen, sagte ein Polizeisprecher.

Ein 25-jähriger Asylwerber aus dem Sudan starb – sein Zimmer im Keller soll Feuer gefangen haben. Ob und wie der Brand dort seinen Anfang nahm, wird noch ermittelt. Der Sudanese wurde vor Ort reanimiert, verstarb jedoch kurze Zeit später.

In der Unterkunft soll es schon mehrfach zu Bränden und Gewaltausbrüchen gekommen sein.

Das ehemalige Hotel wurde durch das Feuer unbewohnbar. Der verursachte Schaden wird derzeit auf 200.000 Euro geschätzt. Wenige Tage zuvor war bereits im Nachbarort Deinste ein Feuer in einer Asylunterkunft ausgebrochen. Die Containeranlage wurde dabei ebenfalls unbewohnbar.