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Attraktive weibliche Fußballfans sollen künftig seltener im Fernsehen gezeigt werden.

Der Fifa-Vielfaltsbeauftragte Federico Addiechi hat während der am Sonntag zu Ende gegangenen Fußball-Weltmeisterschaft Fernsehsender aufgefordert, bei Spielen weniger schöne Frauen zu zeigen. „Wir haben es mit einzelnen Fernseh-Stationen besprochen“, sagte er am Rande der WM.

Der Fußballweltverband wolle damit in Zukunft gegen Sexismus bei Weltmeisterschaften vorgehen. Dies solle offizielle Fifa-Politik werden. „Dies ist eine der Aktivitäten, die wir in Zukunft definitiv machen werden. Es ist eine normale Entwicklung“, sagte Addiechi.

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Sexismus großes Problem

Addiechi fügte hinzu, dass diese Politik noch keine „proaktive Kampagne“ sei, aber man werde „gegen das, was schief läuft, vorgehen“.

Zuvor hatte der Vorsitzende des Antirassismus-Netzwerks „Fare“, Piara Powar, gesagt, Sexismus sei bei der WM ein größeres Problem als Rassismus. Es habe über 30 Fälle außerhalb der Stadien gegeben, in denen Frauen sexistisch belästigt worden seien. Der Fare-Chef lobte aber die russischen Gastgeber als sehr offen und warmherzig.