Anhand der DNA-Spuren konnten die Messerräuber überführt werden.

Diese Polizeiarbeit aus Oberösterreich ist fast filmreif: Zwei Täter, die im August 2017 in Linz zwei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren ausraubten, konnten wegen ihrer DNA auf einer Zigarettenschachtel der Tat überführt werden!

Bei der damals sofort eingeleiteten Fahndung stellten die Beamten am Tatort ein „Tschick-Packerl“ sicher. Die folgende DNA-Auswertung führte zur Identifizierung der beiden Täter.

Brisant: Beide sitzen (seit Ende August 2017 bzw. Anfang Dezember 2017) bereits wegen anderer Delikte im Gefängnis!

Mit Messer ausgeraubt

Die Täter gingen nicht zimperlich vor: Am 12. August 2017 zwangen sie die zwei jungen Männer unter Vorhalt eines Messers, mit ihnen in den Keller einer Asylunterkunft in Linz gehen.

Dort raubten sie den beiden ihre Geldbörsen.

Sie wollten noch mehr

Doch damit war es nicht vorbei: Weil ihnen die Geldbörsen offenbar nicht reichten, forderten die Täter die Opfer auf, sie in die nahegelegene Wohnung des 19-jährigen zu bringen, um dort noch mehr Wertgegenstände zu rauben.

Dort konnte die Mutter des 19-jährigen die Räuber in die Flucht schlagen, verständigte sofort die Polizei.

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Per Zigarettenschachtel überführt

Diese leitete sofort eine Fahndung ein und stellte unmittelbar bei der Asylunterkunft die Zigarettenpackung sicher, dessen Auswertung die Täter identifizierte.

Trotz DNA-Treffer und lückenloser Identifizierung durch die Opfer anhand von Lichtbildern bestreiten beide Räuber die Tat.