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Österreichs Asyl-Kosten belaufen sich auch 2017 auf unglaubliche 2,3 Milliarden Euro – auch wenn in diesem Jahr weniger Asylwerber ins Land kamen.

Wenig bekannt: Viele Asylanten überweisen ihr Geld direkt in ihre Heimat. Davor warnt jetzt der österreichische Fiskalrat, ein Beratungsgremium des Finanzministeriums.

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„Enorme Ausmaße“

Flüchtlinge, die Geldleistungen vom Staat erhalten (wie etwa die „bedarfsorientierte Mindestsicherung“), werden immer öfter in deren Herkunftsländer überwiesen, um dort Angehörige zu unterstützen.

Diese Zahlungen hätten 2016 „enorme Ausmaße“ angenommen, zeigt sich Bernhard Felderer, Chef des Fiskalrats, im Gespräch mit dem „Kurier“ vom 8. Dezember besorgt: „Wir sind der Meinung, dass es nicht Aufgabe des Staates sein kann, die Familien im Irak zu unterstützen.“
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