Dem österreichischen Corona-Kritiker der ersten Stunde, Dr. Peer Eifler, der schon Ende März 2020 für einen evidenzbezogenen Umgang und gegen die hochgespielte Angstmache im Zusammenhang mit Covid-19 eintrat, bleibt nur mehr der Weg ins Exil.

Von Christian Müller

An Dr. Peer Eifler, Arzt (Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizin) und Psychotherapeut, der auch Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausstellte, sollte offenbar ein Exempel statuiert werden. Gegen ihn wurden insgesamt mehrere Disziplinar- und Strafrechtsverfahren eröffnet, die Staatsanwaltschaft ging gegen ihn mit Hausdurchsuchung und Beschlagnahme sämtlicher Datenträger inklusive Patienten-Kartei vor. Gleichzeitig wurde gegen ihn ein Berufsverbot verhängt und außerdem sämtliche Bankkonten gesperrt, der Mietvertrag für seine Praxis und Wohnhaus in Bad Aussee gekündigt und ein Räumungsbescheid zugestellt.

Was hat dieser Mann verbrochen?

Es ist ein einziger Satz, der die gesamte Staatsgewalt gegen ihn auf den Plan gerufen hat:
„Hiermit bestätige ich, dass das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung für die obengenannte Person aus gesundheitlichen Gründen kontraindiziert, wissenschaftlich belegbar gesundheitsschädlich und im Sinne der Psychohygiene traumatisierend und damit unzumutbar ist.“
In den Disziplinarverfahren hat Dr. Eifler und sein Rechtsvertreter RA Mag. Beneder zur Untermauerung der Grundaussage seiner Atteste zahlreiche wissenschaftliche Unterlagen und Studien vorgelegt. Mit diesen hat sich die Behörde bisher in keinster Weise inhaltlich auseinandergesetzt.

Corona-Maßnahmen wissenschaftlich umstritten

Ähnlich wie der Gesundheitsminister bei den diversen Aufhebungen von Teilen seiner Covid-19 Verordnungen durch den VfGH hat auch die Ärztekammer keine Argumente oder Unterlagen, die die Erforderlichkeit und die Verhältnismäßigkeit von Mund- und Nasenschutzmasken belegen.

Besteht das „Verbrechen“ von Dr. Eifler womöglich darin, mit seinen Attesten einer größeren Anzahl von Patienten erlaubt zu haben, dem unglaublichen Konformitätsdruck zu entfliehen? Einem Druck und einem Zwang, der sogar vor Schulkindern nicht halt macht und der ständig erhöht wurde, anstatt endlich einen evidenzbasierten wissenschaftlichen Diskurs zu ermöglichen?

Der Widerstand wird weiter unterstützt

Angesichts dieses „Wahnsinns, der immer weiter um sich greift, nach all diesen falschen Beschuldigungen und da wir anscheinend in Österreich nicht mehr in einem Rechtsstaat leben“ ist Dr. Eifler mit seiner Familie nach Tansania ausgewandert. Dort leben auch bereits einige andere prominente Corona-Kritiker wie der bekannte Sinsheimer HNO-Arzt Dr. Bodo Schiffmann. Gemeinsam werden sie durch Publikationen, Videos, Bücher etc. den Widerstand unterstützen.

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