Der dreifache Familienvater Ulrich Novak, der im Jahr 2000 maßgeblich für den Börsengang eines Medienunternehmens verantwortlich war, hat seine Heimat in Oberösterreich gefunden. Mit seiner Familie lebt er im Hausruckviertel. Beruflich schlägt er mit dem patriotischen Medienprojekt „Freilich“ (www.freilich-magazin.at) hohe Wellen.

Ein Beitrag von Willi Huber

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Weil seine Frau Heimweh hatte und beide das politische Klima in Merkel-Deutschland unerträglich fanden, zog der PR-Berater, „Freilich“-Chefredakteur und Sachbuchautor Ulrich Novak ins Hausruckviertel.

Wir treffen uns zum Verlängerten in der Grieskirchner „Sichtbar“ mit Blick auf den Stadtplatz und kommen gleich zum Thema, denn Novak mag den „direkten“ Weg, „was in Österreich nicht alle gut finden“, meint er schmunzelnd. „Auch deswegen haben die Bayern und die Oberösterreicher viel gemeinsam.

Gemeinsamkeiten

Ich weiß das, denn meine Familie und ich haben etliche Jahre in Oberbayern am Land gelebt.“ Über die Werbetexterei fand der studierte Philologe den Weg in den TV-Journalismus und gestaltete 2000 den Frankfurter Börsengang einer bekannten Medienproduktion maßgeblich mit.

Später machte er sich als Geschäftsführer mit einer 20-köpfigen TV-Produktionsfirma selbstständig. „Irgendwann haben wir die Zelte in Bayern abgebrochen und sind in die Heimat meiner Frau, nach Oberösterreich, gezogen.

Die dreiste mediale Indoktrination durch die bundesdeutschen Politikvertreter des kriminellen Migrationskurses von Angela Merkel war eine Zumutung für Freiheitsliebende, man fühlt sich irgendwann fremd im eigenen Land, das ist leider so.

Meine Frau kommt aus traditionell freiheitlichen Verhältnissen, ich selbst stamme von ostpreußischen Vertriebenen ab – bei uns hat die freiheitliche Sozialisation quasi in der Wiege stattgefunden“, lacht Novak.

Herzensangelegenheit

Von Oberösterreich aus betreibt der dreifache Familienvater heute seine Kommunikationsberatung und hat als Co-Autor zwei Sachbücher verfasst. „Weil mir die österreichisch-freiheitliche Politik eine Herzensangelegenheit ist“, übernahm er 2018 die Chefredaktion des neuen Medienprojekts „Freilich – Das Magazin für Selbstdenker“.

Hinter der Zeitschrift stehen die Freilich Medien GmbH und ihr Geschäftsführer, der Grazer Gemeinderat Heinrich Sickl, der das Projekt initiierte und „aufschiente“. Mit der „Freilich“ mischen renommierte Redakteure und Autoren in den öffentlichen Debatten um Politik und Kultur in Österreich und Europa mit.

Linke Bastionen stürzen

Dem Wochenblick erzählt Novak: „Wir machen ein schönes, gut lesbares Magazin. Wir zeigen uns im Gegensatz zu den links gleichgeschalteten Mainstream-Medien journalistisch absolut sauber“ und meint, dass es „wichtig ist, dass wir der Linken, die nicht erst seit 1968 alle Bastionen unserer Überzeugungen zu schleifen versucht, verstärkt Paroli bieten.“

Novak will hierzulande die Informationshoheit irgendwann zurückholen und sie nicht den selbsternannten Qualitätsmedien und einem skandalisierenden Kampagnenjournalismus überlassen. Freilich bietet mit den anderen Freien Medien zusammen eine anspruchsvolle Alternative zum sattsam bekannten Angebot der etablierten Presse.