flughafen lyon attacke

Am Montag kam es zu einer Auto-Attacke am Flughafen Lyon Saint-Exupéry. Ein Mann raste mit hoher Geschwindigkeit durch die Glastüren des Terminals 1. Als die Polizei ihn später auf der Rollbahn dingfest machte und ihn festnahm, soll er „Allahu Akbar“ und „ich wurde von Gott gesandt“ gerufen haben. Pikant: Österreichische und deutsche Mainstream-Medien verschweigen jetzt diese Hintergründe!

Ein Report von Kornelia Kirchweger


Nur ein „Zwischenfall“?

Vor der Festnahme war der Mann mit hoher Geschwindigkeit gegen die Fahrtrichtung auf der Autobahn in der Nähe des Flughafens gerast. Dabei durchbrach er eine Barriere beim Flughafen Bron östlich von Lyon, bevor er umkehrte. Der Flugverkehr wurde eingestellt.

Der Flughafen twitterte, es habe einen „Zwischenfall“ gegeben. Ein Journalist der französischen Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP) saß zum Tatzeitpunkt in einer Maschine, die bereits auf der Starbahn stand. Er sah, wie sich Polizeiautos dem Täterfahrzeug näherten. Ein Hubschrauber kreiste über dem Tatort. Über Twitter tauschten Flugpassagiere Informationen und Vermutungen aus, was passiert war und warum alle Flüge storniert wurden.

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Klare Hinweise auf Islamisten-Attacke

Zum Glück wurden keine Passanten verletzt! Ein Twitter-User schrieb: „Neuerdings gibt es viel zu viele Leute in Frankreich, die Allah rufen.“ Die Polizei habe keine Informationen zur Person und zum Motiv des Täters, berichtete „Figaro“ kurz nach dem „Zwischenfall“.

Pikant: Kurze Zeit später veröffentlichte „Figaro“ einen Artikel, aus dem hervorgeht, dass der Angreifer laut Polizeiquellen „Allahu Akbar“ gerufen haben soll. Zudem prahlte er demnach, „von Gott gesandt worden“ zu sein! Schweizer Medien berichten ebenfalls über Hinweise auf eine klar islamistische Attacke.

Heimische Medien schweigen eisern

Deutsche und österreichische Medien berichten indes von einem „Mann“ und „zunächst unklaren Hintergründen“ – unter anderem hier und hier. Auch eine Titel-Abfrage über Google News ergibt bei den betreffenden Medien keine Berichte über die brisanten Islam-Hintergründe:

Flughafen Lyon

„Zwischenfälle“ häufen sich seit März

Die Serie von ähnlich gelagerten “Zwischenfällen“ in Frankreich in diesem Jahr reisst nicht ab: Am 23. März nahm ein 26 Jahre alter Mann mit marokkanischen Wurzeln in einem Supermarkt in Trèbes nahe der südfranzösischen Stadt Carcassonne mehrere Geiseln, nachdem er zuvor in Carcassonne ein Auto gestohlen und dessen Insasse getötet hatte. Der Täter wurde von der Polizei erschossen. Mutmaßlich bis zu zwei Geiseln wurden getötet und zwei weitere verletzt. Der IS reklamierte später die Tat für sich („Wochenblick“ berichtete).

Am 12. Mai 2018 tötete ein Tschetschenen in Paris nahe der Oper eine Person und verletzte vier weitere bevor er von Polizisten erschossen wurde. Auch diese Tat reklamierte der IS für sich.

Behörden sicher: „Kein terroristisches Motiv“

Am 10. September stach ein Mann –mutmaßlich ein Afghane – in Paris wahllos auf Passanten ein und verletzte sieben Personen teilweise schwer („Wochenblick“ berichtete). Die Behörden erklärten, es liege offenbar „kein terroristisches Motiv“ vor. Jetzt kam es zu dem Zwischenfall in Lyon. Man darf gespannt sein, wie das Motiv dieser Tat erklärt wird. Wie so oft, könnte dem Täter Stress oder Unzurechnungsfähigkeit attestiert werden. Möglicherweise hat sich der Fahrer aber auch nur verirrt…