Wer sich vor seinem Flug in einem zertifizierten Labor testen lässt, kann dem Flughafen das Ergebnis übermitteln. Er erhält dann einen QR-Code, der von der Fluggesellschaft und Grenzbeamten gescannt werden kann. Dies soll dazu führen, am Zielort seiner Reise eine Pflichtquarantäne zu vermeiden.

Der Vorgang mag zunächst praktisch klingen, ist aber eines der Szenarien, vor denen „Verschwörungstheoretiker“ seit Monaten gewarnt haben. Bald könnten viele bislang alltägliche Dinge wie das Reisen an „Corona-Pässe“ gekoppelt werden. Wer keinen negativen Test nachweisen könne, könnte in Zukunft eben von der jeweiligen Dienstleistung ausgeschlossen werden oder müsse nach Ankunft am Ziel für mehrere Wochen in Quarantäne. 

Pilotprojekt des Weltwirtschaftsforums

Das Pilotprojekt wurde von der „Commons Project Foundation“, die Teil des Weltwirtschaftsforums ist, ins Leben gerufen. Dort ist übrigens auch George Soros ein gefragter Experte und Redner. Im Grunde genommen handelt es sich um einen digitalen Gesundheitspass. Dieser ist für Flüge zwischen London, New York, Hongkong und Singapur in einer Testphase – „natürlich nur für Freiwillige“.

Eine Gelddruckmaschine?

Damit der Gesundheitspass in der Praxis funktionieren kann, müssen teilnehmende Länder beziehungsweise ihre Regierungen auf die Testergebnisse der zertifizierten Testlabors vertrauen. Ein Schelm, wer denkt, dass sich daran so richtig Geld verdienen ließe.