Ausgerechnet ein Journalist, der für den linken Presseförderungs-Kaiser „Standard“ und den zum durch Zwangsgebühren finanzierten Staatsfunk ORF gehörenden Sender „FM4“ schreibt, echauffiert sich auf Twitter über den „Wochenblick“.

Rainer Sigl, der somit sein Gehalt bedeutend indirekt aus öffentlichen Steuergeldern beziehen dürfte, wünscht sich „einen „genaueren Blick“. Er ist primär Redakteur für Computer- und Videospiele.

„‚Aula‘-Eklat“

Aktuell machen Diskussion um die FPÖ-Nahe „Aula“ die Runde. Das Blatt stand immer wieder wegen mutmaßlich fremdenfeindlicher, vorgeworfener Ausuferungen in der Kritik, zuletzt wurde darin Linzer Song-Contest-Teilnehmer Cesár Sampson als „Quotenmohr“ bezeichnet.

Die FPÖ-Spitze reagierte prompt und kündigte an, jegliche Inseratentätigkeit für die „Aula“ einzustellen.

Mainstream-Journalist lässt Maske fallen

Das gefällt jedenfalls Rainer Sigl, weckt ihn ihm offenbar feuchte Träume, wie er über den Kurznachrichtendienst „Twitter“ preisgibt.

„Okay, die Aula geht unter, wie wäre es jetzt mit einem genaueren Blick auf unzensuriert.at, Wochenblick und Alles Roger? Die werden nämlich via Inserate etc letztlich auch indirekt mit Steuergeld subventioniert“, lässt der Computerspiel-Redakteur die Maske fallen und gibt Preis, worum es vielen Redakteuren der Mainstream-Presse offenbar wirklich geht.

Mainstream casht Millionen

Besonders „lustig“ in Bezug auf Sigls Anmerkung der Steuergeld-Subventionierung ist natürlich der Fakt, dass der Mann selbst bei Medien tätig ist, die massiv oder sogar ausschließlich mit öffentlichen Geldern arbeitender Österreicher erhalten werden.

1,1 Millionen Euro für „Standard“

So etwa beim links-auffälligen „Standard“, der als Zweitplatzierter im Jahr 2017 906.839,90 Euro an Presseförderung „zur Erhaltung der regionalen Vielfalt der Tageszeitungen“, sowie 201.721,20 Euro an Vertriebsförderung, somit insgesamt über 1,1 Millionen Euro allein an Presseförderung abcashte.

Das ist aber noch gar nichts: Rechnet man die Regierungsinserate hinzu, von denen die Mainstream-Medien und damit natürlich auch der „Standard“ noch massiver profitieren, kommt man jährlich auf insgesamt etwa 200 Millionen Euro Steuergeld, die sich der Mainstream aufteilt.

Im Spezialmagazin „Journalisten packen aus – warum wir nicht die Wahrheit sagen dürfen“ lieferte der „Wochenblick“ brisantes Zahlen- und Faktenmaterial zum Abkassieren der Mainstream-Medien mit Steuergeld.

orf armin wolf wolf oberösterreich

Mit Zwangsgebühren finanziert

Weiters tätig ist der Journalist laut Eigeninformation beim einschlägig links orientierten ORF-Radioableger „FM4“, dessen Schließung im Rahmen einer Umsiedlung des Senders bereits zur Diskussion stand. Der Sender bot bereits Österreich-Hassern eine Plattform.

„Wochenblick“-Redakteur Hartwig Eder setzte sich bereits umfassend mit den fragwürdigen Aktivitäten des zum staatlichen Zwangsgebührenkomplott gehörenden Senders intensiv auseinander.

Auf Twitter blockiert

Schräge Anmerkung am Rande: Die Meldungen des „Wochenblick“, die dem Zocker-Journalisten offenbar missfallen dürften, kann er zumindest auf Twitter nicht einmal vernehmen. Der indirekt durch Zwangsgebühren finanzierte Journalist hat den „Wochenblick“ dort nämlich blockiert!

Sigl gehört dabei nicht zu den einzigen einschlägigen Twitter-Nutzern, die nun gegen Alternativmedien mobil machen. Neben Armin Wolf äußert sich auch der laut Eigenangaben „linksgrünversiffte Gutmensch“ und Polit-Blogger Markus Hofer zur Thematik: