Der FPÖ-Politiker Daniel Hartl fordert eine rasche Aufklärung des Vorfalls.

Im Netz sorgen derzeit zwei vermutliche Türsteher der Linzer Diskothek „Musikpark A1“ für Aufregung, die in der Nacht auf Sonntag vor dem Lokal auf einen Gast eingeschlagen hatten. Selbst als dieser bereits am Boden lag, traten die angeblichen „Sicherheitsmänner“ immer weiter auf ihn ein.

In einer Zeit, in der fast täglich jemand überfallen, sexuell belästigt oder grundlos angegriffen werde, solle man sich als Jugendlicher zumindest in einem überwachten Lokal sicher fühlen können, meinte dazu nun der Obmann der Linzer Freiheitlichen Jugend, Daniel Hartl, exklusiv gegenüber dem „Wochenblick“.

Security soll für Sicherheit der Gäste sorgen

„Dafür (für die Sicherheit der Gäste, Anmerkung d. Red.) sind im Normalfall die Securitys oder Türsteher zuständig. Umso erschreckender sind daher diese Bilder, die Schlimmstes vermuten lassen“, so Hartl, der festhält, dass für alle Beteiligten selbstverständlich bis zur vollständigen Klärung die Unschuldsvermutung gelte, und ganz deutlich weiter formuliert: „Auch wenn ich den Hintergrund nicht kenne, warum es zu dieser Auseinandersetzung gekommen ist, ist es keinesfalls zu rechtfertigen, wenn zwei Türsteher gleichzeitig auf einen Gast einschlagen!“

Offenbar kein Einzelfall

Pikant: Blickt man auf Kommentare von mit dem Lokal vertrauten Personen, könnte man den Eindruck gewinnen, dass der brutale Vorfall vom Wochenende längst kein Einzelfall war. „Offenbar haben einige Lokalbesucher den Eindruck, dass die Türsteher – vorsichtig ausgedrückt – nicht immer professionell agieren.“, so Hartl, der die Forderung der Linzer Freiheitliche Jugend mit den Worten auf den Punkt bringt: „Der Musikpark A1 muss zur dringend notwendigen Aufklärung beitragen und dann gegebenenfalls Konsequenzen ziehen!“

Gewalt ist für Hartl keine Lösung

So müssten etwa die Leumundszeugnisse von Sicherheitspersonal sowie deren weitere persönliche Eignung genauer überprüft werden. „Mir ist klar, dass die Aufgabe eines Türstehers nicht immer leicht ist. Überschießende Gewalt ist aber keine Lösung“, so Hartl abschließend.