Mit einer klaren Ansage an die Verantwortlichen in Österreich meldete sich der Wiener Vizebürgermeister Dominik Nepp (FPÖ) im Bezug auf eine drohende neue Migrationskrise zu Wort.

Das Video des blauen Spitzenpolitikers geht auf Facebook viral: In den ersten 18 Stunden teilten über 1.700 Fans seine markige einminütige Lageanalyse. Die Nutzer bekunden in den Kommentaren in Scharen ihre Zustimmung.

„Pflicht, unsere Grenzen und Bevölkerung zu schützen“

Nepp ist der Ansicht, dass eine konsequente Grenzpolitik der Garant für eine gelungene Sicherheitsagenda ist. Denn: „Wir sind ein souveräner Staat und wollen auch ein souveräner Staat bleiben. Wir haben nicht nur das Recht, unsere Grenzen zu sichern. Es ist vor allem auch die Pflicht, unsere Grenzen und unsere Bevölkerung zu schützen!“

Das Jahr 2015 dürfe sich, so Nepp, auf gar keinen Fall wiederholen. Damals durchquerten innerhalb weniger Tage hunderttausende Migranten Österreich, die mehr als 90.000 Asylanträge von damals sind immer noch nicht vollständig abgearbeitet. Durch die Grenzöffnung durch den türkischen Präsidenten Erdogan droht Europa jetzt ein Deja-vu.

Politische Entscheidungsträger gefragt

Für Nepp wäre die Wiederholung der damaligen Szenen ein Horrorszenario: „Wenn wir noch einmal so einen Grenzsturm zulassen, geben wir uns selbst auf.“ Die ersten Bilder gewalttätiger, junger, islamistischer Männer, welche die EU Grenze „stürmen“ würden, hätten unsere Breitengrade nämlich bereits erreicht.

Weil diese Aufnahmen „das schlimmste befürchten“ ließen, ruft er nun die politischen Verantwortungsträger des Mitbewerbers in die Pflicht. Dafür findet der Wiener FPÖ-Chef deutliche Worte: „Herr Innenminister, Herr Bundeskanzler, sichern Sie UNSERE Grenzen, schützen Sie UNSERE Heimat!“

Appell an Migranten zur Umkehr Richtung Heimat

Eine andere Botschaft hat Nepp wiederum für die Migranten, welche sich nun in Hunderttausenden nach Europa begeben könnten. Diesen richtet er aus: „Und mein Appell an alle, die sich durch falsche Hoffnungen auf den Weg nach Österreich machen: Bleibt zuhause, bleibt in EURER Kultur, bleibt in EURER Heimat.