Tätliche Angriffe, Bandenkriege und Gewaltdelikte stehen mittlerweile natürlich nicht nur in Linz – wo kriminelle Banden immer jünger werden – sondern auch in der Bundeshauptstadt Wien an der Tagesordnung. „Wir haben ein enormes Sicherheitsdefizit“, bringt der freiheitliche Vizebürgermeister Dominik Nepp die gefährliche Situation auf den Punkt.

Der Fall rund um einen syrischen Asylwerber, der in Favoriten erst Passanten und dann die alarmierten Einsatzkräfte mit zwei Messern bedroht hatte (Wochenblick berichtete), ist nur ein trauriges Beispiel…

FPÖ-Nepp: Wiener fühlen sich oft nicht mehr sicher

Rot-Grün verschließe dennoch weiterhin die Augen vor der dramatischen Entwicklung. „In einigen Grätzeln fühlen sich die Wienerinnen und Wiener in der Öffentlichkeit schlichtweg nicht mehr sicher“, konstatiert der Landesparteiobmann der Wiener FPÖ.
Handlungsbedarf sieht Nepp vor allem bei der rot-grünen Stadtregierung. „Unserer Forderung nach einem eigenen Sicherheitsstadtrat für Wien muss umgehend nachgekommen werden“, bekräftigt der blaue Stadt-Vize abermals.

Auch FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer schaltet sich neuerdings in die Debatte um kriminelle Migranten ein, forderte etwa die raschestmögliche Abschiebung des mit Messern drohenden Asylwerbers.

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Wiens Vize-Bürgermeister Dominik Nepp fordert die Einführung eines eigenen Sicherheits-Stadtrates.

 

Würden Grüne in der Regierung Schutz bieten?

„Solche Personen, die angeblich vor Gewalt und Verfolgung aus ihrer Heimat fliehen und dann hier eine Gefahr für die heimische Bevölkerung darstellen, haben kein Recht auf Asyl und daher in unserem Land nichts verloren“, betonte Hofer.

Für kriminelle Asylwerber dürfe es keinerlei Toleranz geben, sondern diese müssten umgehend in ihre Heimat rückgeführt werden. „Mit der FPÖ in der Bundesregierung hat es hier einen konsequenten Kurs gegeben. Auch eine künftige Regierung, wie immer sie auch aussehen wird, muss diesen Weg fortsetzen, denn das erwarten sich die Österreicherinnen und Österreicher. Ich bin gespannt, ob die Grünen im Falle einer Regierungsbeteiligung hier mitgehen werden und die Österreicher vor kriminellen Asylwerbern geschützt werden können“, so der FPÖ-Chef.