Die anonyme Seite „FPÖ-Fails“ möchte laut Eigendefinition gegen „Hass im Netz“ ankämpfen, denunziert jedoch selbst freie Journalisten im Internet. Rechtlich belangt werden können die „Aktivisten“ noch nicht, doch hinter den Kulissen wird an ihrer Demaskierung gearbeitet. Dass man selbst am rechten Rand anstreift, wird von der linken „Schickeria“ mit Achselzucken zur Kenntnis genommen.

Wieder einmal empört zeigten sich die anonymen Betreiber der Seite „FPÖ Fails“ über Vizekanzler HC Strache (FPÖ). Laut deren „Recherchen“ soll dieser auf Facebook einen Artikel einer Plattform geteilt haben, die durch antisemitische Ausfälle aufgefallen sein soll.

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Strache bestritt dies vehement, doch der Vorfall zeigt eindrucksvoll auf, wie Denunziations-Kampagnen gezielt orchestriert werden. Wie bereits bei etlichen inszenierten Skandalen zuvor, die allesamt weniger auf „Rechtsextreme“ als vielmehr auf die FPÖ abzielten, spielt auch hier die Plattform „FPÖ Fails“ eine zentrale Rolle. Diese bekennt sich unverhohlen dazu, die Koalition aus „ÖVP und FPÖ sprengen“ zu wollen – Mainstream-Journalisten wie Florian Klenk und Armin Wolf verteilen deren Inhalte trotzdem auf Twitter.

fpö fails
„FPÖ Fails“ wird von Experten vorgeworfen, durch recht extreme Fake-Profile und die Verbreitung von Falschmeldungen eine klare politische Agenda zu betreiben.

Anonyme Hetz-Seite

Wer hinter der ominösen Vernaderer-Vereinigung steckt, ist offiziell nicht bekannt. Die Seite verfügt über kein Impressum und die Betreiber sind somit juristisch nicht zu belangen. Noch, denn erst kürzlich kündigte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker rechtliche Schritte gegen die Seite an. Die Homepage von „FPÖ Fails“ teilt sich in die Kategorien „Fakenews, Rechtsextremismus/Wiederbetätigung, Hatespeech, Widersprüche, Homophobie“. In erster Linie sind dort angebliche Postings von FPÖ-Funktionären auf diversen Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter zu finden. Doch auch freie Journalisten kommen ins Visier der linken Aktivisten, die sich unter dem Schutzmantel der Anonymität verbergen.

WB-Redakteurin im Visier

Davon kann auch „Wochenblick“-Redakteurin Laila Mirzo ein Lied singen. Die aus Syrien stammende Journalistin und Islam-Expertin, die auch für die „Jüdische Rundschau“ publiziert, wurde erst kürzlich von „FPÖ Fails“ denunziert und ins rechte Eck gestellt. Besonders perfide sind die eigens von „FPÖ-Fails“ angefertigten Bild-Collagen, die mit äußerst wirren Herleitungen in der Öffentlichkeit den Eindruck vermitteln sollen, bei der dargestellten Person handle es sich um eine ablehnungswürdige Gestalt. Sogar das Honorar eines ihrer Vorträge wurde von „FPÖ Fails“ veröffentlicht. „Im angeblichen ͵Kampf gegen Rechtsʹ machen die anonymen Betreiber dieser Hetz-Seite auch nicht vor alleinerziehenden Müttern und Menschen mit Migrationshintergrund halt“, kommentiert „Wochenblick“-Chefredakteur Christian Seibert die Darstellung seiner Mitarbeiterin und spricht offen von einer „gefährlichen Menschenhatz“.

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Islam-Expertin Laila Mirzo mit ihrem neuesten Buch „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“.

Durch Fake-Profile zum Hass aufstacheln

Was von der linken Reichshälfte eigentlich als Angriff auf die Pressefreiheit in Österreich gesehen werden müsste, wird von deren Protagonisten in vielen Fällen sogar noch goutiert.

So bedankte sich Ex-Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) nach seinem Sturz als Parteivorsitzender auf „Twitter“ bei den Machern der Seite für deren Arbeit. Und auch Journalisten wie Florian Klenk (Falter) und ZIB2-Nachrichtensprecher Armin Wolf teilen Nachrichten der ominösen Seite regelmäßig.

Überhaupt ist die soziale Plattform „Twitter“ ein zentrales Element linker orchestrierter Kampagnen. Dort werden die „Enthüllungen“ von „FPÖ Fails“ vervielfältigt und unter einem eingeschränkten Personenkreis als absolute Wahrheit dargestellt. Auch das die Hetz-Seite sich offen dazu bekennt, Fakeprofile zu betreiben, stört sogenannte Journalisten nicht.

Fans teilen Hetze

Mainstream-Journalisten von links bis linksaußen beteiligen sich dort am „Empörium“. Wohl nicht ganz zufällig berichten tags darauf sämtliche dieser Medien teils wortgleich über diese Fälle. Nicht selten wurde so ein neuer „Rechtsextremismus“-Skandal in Österreich geboren. Doch neben Denunzieren hat es sich „FPÖ Fails“ auch zur Aufgabe gemacht, indirekt zu Straftaten aufzurufen.

So wird auf Twitter am 3. Jänner 2019 folgende Frage gestellt: „Weiß jemand, wie man die Kameras bei den Handies (Fehler im Original) von Vilimsky und Co. hacken kann?“. Eine Frage, die von den Fans der „Stasi-Seite“ dutzendfach gelikt wurde. Und auch sonst nimmt man es nicht so genau mit der Wahrheit. In einem Tweet ist zu sehen, wie sich ein Benutzer unter falschem Namen auf einer nicht näher definierten Internet-Seite anmeldet.

Unter der E-Mail-Adresse „hassprediger14@fpoe.at“ lässt sich dort ein „Gottfried K.“ registrieren, der aus „Germany“ und deren „Reichshauptstadt“ stammt. Als Motivation der Registrierung gab der anonyme Poster „weil ich Rassist bin“ an. Die Frage, ob „FPÖ Fails“ aufgrund dieses Vorfalls selbst rassistische Positionen vertritt oder wie es sonst zu einem derartigen Posting kommen konnte, bleibt unbeantwortet. Doch wer sind die Betreiber dieser Denunzianten-Seite nun wirklich? Auffällig ist, dass die linken Hassposter immer sehr spät nachts im Internet aktiv sind. Ein Faktum, welches nicht gerade für die These spricht, dass die Denunzianten einem geregelten Beruf nachgehen und in geordneten Verhältnissen leben.

Klagewelle droht

Gerüchten zufolge soll es sich bei einem der Hauptprotagonisten um einen jungen Journalisten aus Wien handeln. Hinter den Kulissen wird jedenfalls unter Hochdruck daran gearbeitet, die Macher hinter „FPÖ Fails“ zu demaskieren. Das bestätigte auch ein Insider, der an der Aktion beteiligt ist. Demnach stehe man kurz davor, konkrete Namen in Erfahrung zu bringen, um die Personen rechtlich haftbar zu machen. „Da wird es in der ein oder anderen linken Redaktionsstube krachen“, ist er sicher. Sobald die Namen öffentlich werden, wird es wohl zu einer Klagewelle gegen die Betreiber der illegalen Hetz-Seite kommen.