Viele Gemeinden sind aufgrund des aktuellen Schnee-Chaos von der Außenwelt abgeschnitten. Alleine vergangenes Wochenende wurden „trotz schwierigster Wetterbedingungen“ vom Bundesheer 17 Hubschrauberflüge durchgeführt. Der Einsatz des Bundesheeres geht auch aufgrund des sich verschlechternden Wetters unverändert weiter, hieß es in der Aussendung.

Auch tausende Feuerwehrleute sind seit Beginn des Schnee-Chaos im Einsatz und versuchen die Bevölkerung zu unterstützen. Auch Asylwerber könnten sich an der Freiwilligenarbeit beteiligen und zur Schneeschaufel greifen…

Gudenus: „Asylwerber sollen beim Schaufeln mithelfen“

Dieser Vorschlag kommt nun von FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus. Denn geht es nach Gudenus sollen Asylwerber, die noch ein schwebendes Asylverfahren haben und nicht arbeiten können, sowie jene Flüchtlinge, die in der Mindestsicherung leben, bei der schwierigen Arbeit mithelfen. „Ich appelliere daher an diese Personengruppe, ihre Freizeit zu nützen und sich an den Hilfsmaßnahmen zu beteiligen und in den betroffenen Gebieten Schnee zu schaufeln“, appelliert Gudenus in einem Video auf Facebook:

„Asylwerber sollen nun etwas zurückgeben“

Auch die Quartiergeber nimmt er dabei in die Pflicht. Diese sollen den Asylwerbern diese Tätigkeit doch bitte empfehlen. „Wir gewähren diesen Menschen Schutz und versorgen sie, daher ist es nicht zu viel verlangt, dass sie dem Land auch etwas zurückgeben“, so Gudenus. Ihre Arbeit solle natürlich freiwillig und unbezahlt sein.

Falter-Flo: „Gudenus soll selber schaufeln“

Der Vorschlag des Freiheitlichen kommt indes etwa bei Florian Klenk Chefredakteur der linken Wiener Stadtzeitung „Falter“, die ihre Wurzeln in der linksextremen Hausbesetzerszene hat, nicht besonders gut an. Er befindet via „Twitter“, Gudenus solle einfach selbst schaufeln.