Angesichts der brutalen Messerattacke und des mutmaßlichen Mordes eines afghanischen Asylwerbers von Montgabend, fordert der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Manfred Haimbuchner die umgehende Einberufung des Landessicherheitsrates.

Dass sich auch in Oberösterreich die Attacken und Übergriffe mit Messern häufen, war schon vor der fürchterlichen Bluttat im Bezirk Freistadt offenkundig. Der Wochenblick berichtet immer wieder, rückt die brutalen Taten in die öffentliche Aufmerksamkeit.

„Ihr seid hier nicht willkommen“

„Wir brauchen einen Schulterschluss, um ganz klar das Signal auszusenden: Ihr seid hier nicht willkommen, wenn ihr Euer vermeintliches Recht mit Gewalt und Messern durchsetzen wollt. Unsere Gesellschaft muss sich gegen derartige Strömungen zur Wehr setzen und die Menschen wollen wissen, wie es zu einer solchen Serie an Gewalt kommen kann. Dafür ist ein Landessicherheitsrat da“, stellt Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner fest.

Nicht nur der tragische Fall aus Wullowitz zeige, dass man hier rasch gegensteuern müsse. „Denn auch die Überfälle durch migrantische Jugendbanden werden immer dreister“, erinnert Haimbuchner an die vielen Taten, die nicht zuletzt in Linz schon fast täglich auf dem Programm stehen. So raubte kürzlich eine Bande von rund zehn Jugendlichen eine Frau am Linzer Bahnhof aus und griff danach mitten auf der Landstraße in Linz einen 15-Jährigen an, verlangte von ihm bis auf Hose und Socken sämtliches Eigentum und prügelten auf den Jugendlichen ein (Der Wochenblick berichtete). Die Bürger in diesem Land hätten ein Recht auf Sicherheit. „Daher erachte ich es als dringend notwendig, dass der Landessicherheitsrat umgehend darüber berät, wie wir die Sicherheit gewährleisten und derartige Übergriffe mit Messergewalt verhindern können.“

Schließung des Asylheims ist richtiger Schritt

Zudem ist für Haimbuchner die vom Bürgermeister von Wullowitz geforderte und vom Roten Kreuz bereits angekündigte Schließung des Asylheimes ein absolut richtiger Schritt. „Die Asylunterkunft liegt in Sichtweite des Bauernhofes des ermordeten Altbauern, dessen Angehörige täglich von ihrem Hof aus diese sehen und somit ständig an die Bluttat erinnert werden.

„Es ist durchaus auch Sinne jener anderen dort untergebrachten Asylwerber, dass das Heim noch diese Woche geschlossen werden soll, denn immerhin sind sie gleichsam auf einem Tatort untergebracht“, ist für den FPÖ-Landesparteiobmann das rasche Handeln des Betreibers des Heimes begrüßenswert. „Es wird damit ganz klar auf die Angehörigen der Opfer, aber auch auf die dort untergebrachten Asylwerber Rücksicht genommen.“

ÖVP-Stelzer: „Flüchtlinge nicht verurteilen“

Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) sagte am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz: „Das darf uns als Gesellschaft jedoch nicht dazu verleiten, Flüchtlinge pauschal und undifferenziert zu verdächtigen oder gar zu verurteilen.“ Er sei überzeugt, die große Mehrheit der Flüchtlinge sei dankbar, dass das Land Österreich ihnen Schutz und Sicherheit bietet.