Am Freitag, den 29. März, lud der „Wochenblick“ in Linz zum Polit-Talk mit EU-Spitzenkandidat der FPÖ Harald Vilimsky, Chefredakteur Christian Seibert und EU-Expertin Kornelia Kirchweger. Durch den Abend führte Stefan Magnet, Leiter des Wochenblick-Clubs.

Spätestens seit der unkontrollierten Zuwanderung während der Flüchtlingswelle  von 2015 wird klar: Entscheidungen auf EU-Ebene betreffen und treffen uns alle. Was in Brüssel und Straßburg beschlossen wird, geht uns auch hier in Oberösterreich an. 

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In Brüssel „fehlt der Hausverstand“

Für den Listen Ersten der FPÖ hat der Wahlkampf bereits begonnen. Bis zum 26. Mai tourt Harald Vilimsky durch die Bundesländer, hört den Menschen zu und nimmt ihre Anliegen ernst. Seine Aufgabe ist sicherlich keine leichte, schließlich glauben noch viele Wähler, dass der einzelne in Brüssel nicht viel ausrichten kann. Deshalb wird der passionierte Politiker auch nicht müde zu wiederholen, wie wichtig es ist, das Zügel nicht aus der Hand zu geben und Österreich in der EU mit starken Kandidaten zu vertreten. 

Wende auch auf EU-Ebene

Es sei wichtig, so Vilimsky „Die Wende, die wir seit 15 Monaten in Österreich eingeleitet haben, nun auch versuchen auf europäischer Ebene Zug um Zug herbeizuführen“.

Österreich sei in einem Bündnis von Allianzen, das sich gegen den „Ansturm aus Afrika und Arabien wehren will und wehren kann“.

Die FPÖ hat seit ihrer Regierungsbeteiligung einen Reformprozess begonnen, „wir schützen unsere Grenzen, wir bringen jene Glücksritter zurück, die keine Aufenthaltsberechtigung haben und wir machen eine Sozialpolitik, die den österreichischen Staatsbürger bevorzugt“ erklärte der EU-Kandidat.

 

Was die Stimmung bei den Lesern angeht, erkennt Chefredakteur Christian Seibert eine gewisse Skepsis gegenüber den EU-Institutionen. „Wochenblick“-Auslandsexpertin Kornelia Kirchweger erinnerte: „Europa braucht die EU nicht, aber die EU braucht Europa!“.

Die Veranstaltungen im Rahmen des „Wochenblick“-Clubs setzen politische Akzente und sind bei den Lesern und Politikinteressierten immer wieder sehr beliebt. Nur in einem solchen Rahmen ist ein direkter Austausch mit den Diskutanten möglich – echte gelebte Demokratie eben!