Lange Gesichter im Lager dominierten die ersten Bilder nach der ersten Hochrechnung. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky war der erste, der vor die Kameras trat.

Man müsse „neue Gesichter in verantwortungsvolle Rollen holen“, sagte er in einer ersten Reaktion. Zudem müsse man nun eine „Wählerrückholaktion“ starten, die sicher nicht wieder zehn Jahre dauern werde.

Rolle jetzt in der Opposition

Einen Auftrag, die Koalition mit den Türkisen wieder aufzunehmen, konnte er nicht erkennen. „Hofer und Kickl haben sich hervorragend bewährt“, ließ Vilimsky in der ersten Reaktion aber keine Zweifel an der Performance der Partei-Doppelspitze.

„Uneinnehmbare Wählerburg“ und Neustart

„Es enttäuscht mich auf der einen Seite“, kommentierte Vilimsky die großen und herben Verluste. Etwas Positives fand der Generalsekretär aber auch, dass die „rot-weiß-rote Wählerburg“ nämlich uneinnehmbar sei – diese sei eben offenbar etwa 16 Prozent groß.

Parteichef Norbert Hofer und der geschäftsführende Klubobmann Herbert Kickl hätten sich als Doppelspitze „hervorragend bewährt“. Das voraussichtliche Wahlergebnis zeige aber auch, „dass wir einen Neustart machen müssen“, so Vilimsky.