Gegen 23 Uhr stach der 43-jährige Ex-Freund wieder und wieder auf sein 24-jähriges Opfer ein. Die junge Frau mit türkischem Migrationshintergrund starb an ihren schweren Verletzungen. Laut Zeugenaussagen hatte sie das Messer zuvor gemeinsam mit ihrem Ex-Freund gekauft und auch bezahlt. 

Ein Kochmesser mit etwa 20 cm langer Klinge um 12.99 Euro war das Tatwerkzeug. Der Täter, Ex-Freund Sam M., angeblich im Besitz der schwedischen Staatsbürgerschaft, stach damit auf offener Straße unzählige Male auf seine Ex-Freundin ein. Ein großer brauner Fleck, mitten auf dem Parkplatz eines Supermarktes, erinnerte am Tag nach der Tat an das schreckliche Geschehen. Die Blutlache wurde dort mit Sand abgedeckt.

Opfer musste Tatwaffe bezahlen

Angeblich lebten Täter und Opfer noch zusammen, hatten ihre Beziehung aber beendet. Nach Informationen der deutschen Zeitung Bild wurde das ehemalige Paar dabei beobachtet, wie sie im Supermarkt an der Heidestraße im Zentrum von Frankfurt ein Küchenmesser kauften. Die Rechnung soll die Frau bezahlt haben. Die Stimmung wäre schlecht gewesen, einen offenen Streit hatte aber niemand beobachtet. Als sie auf der Straße waren, soll der Täter auf die Frau eingestochen haben. Blutüberströmt brach sie zusammen. Danach schlitzte er sich selbst die Handgelenke auf und entfernte sich vom Tatort.

Nur 250 Meter vom Ort der grausigen Tat wurde der „Schwede“ Sam M. festgenommen. Für sein Opfer, Günay U., kam jede Hilfe zu spät. Die schweren Verletzungen an Arm, Brust und Hals erwiesen sich als tödlich. Kurz darauf wurde im Krankenhaus ihr Tod festgestellt. Die Polizei konnte die Tatwaffe sicherstellen.