terror islamismus is züge

Am 29. Juli 2019 geschah eine entsetzliche Tat in Frankfurt, die ganz Deutschland in Atem hielt. Ein laut Psychiatern psychisch Kranker Eritreer (40) stieß einen erst achtjährigen Buben vor einen einfahrenden ICE. Leo verstarb noch im Gleisbett, die Mutter konnte sich gerade noch retten (Wochenblick berichtete).

Die Aufklärung des abscheulichen Verbrechens galt eigentlich als abgeschlossen. Laut Focus-Online haben die Eltern nun „umfangreiche Nachermittlungen“ in Auftrag gegeben. „Alle Fakten müssen auf den Tisch“, so ihr Rechtsanwalt.

Horror-Tat schockte ganz Deutschland

Die Untersuchungen rund um den Fall, der deutschlandweites Entsetzen und Fassungslosigkeit ausgelöst hatte, galten eigentlich als abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt beantrage Ende November 2019, den laut Medizinern psychisch kranken und daher offenbar schuldunfähigen Tatverdächtigen auf Dauer in eine Psychiatrie einzuliefern (Wochenblick berichtete). Der mutmaßliche Killer soll laut einem Gutachter an einer „paranoiden Schizophrenie“ leiden.

Akten aus der Schweiz angefordert

Die Eltern des getöteten Kindes gaben sich mit den bisherigen Ergebnissen der Untersuchungen nicht zufrieden. Ihr Anwalt beantragte Mitte Jänner 2020 „umfangreiche Nachermittlungen“ im Namen der Hinterbliebenen. Dazu gehören Auswertungen der Krankenakte des Eritreers, die in der Schweiz angelegt worden sind. Der 40-jährige Afrikaner war seit 2006 in der Schweiz wohnhaft und wurde dort wegen psychischer Probleme behandelt. Diese Papiere sollen nun bearbeitet werden. Der Mann wurde in der Vergangenheit in verschiedenen Publikationen als „Beispielfall für gelungene Integration“ angeführt (Wochenblick berichtete).

Für Staatsanwaltschaft war es kein Mord sondern Totschlag

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt stufte die grausame ICE-Attacke nicht als Mord, sondern als Totschlag ein. In dem Papier heißt es, der mutmaßliche eritreische Täter habe einen Menschen getötet, „ohne Mörder zu sein“. Der Anwalt der Hinterbliebenen erklärte damals: „Ich habe die Einstufung der Staatsanwaltschaft mit großer Verwunderung zur Kenntnis genommen und kann sie nicht nachvollziehen.“ Er und auch die Eltern des kleinen Leo seien immer von Mord ausgegangen. „Wenn jemand sein Opfer von hinten mit Anlauf vor einen einfahrenden Zug stößt, dann ist das ein klassischer heimtückischer Mord. Klassischer geht es gar nicht!“