Papst Franziskus verlangt von seine Schweizer Garde, sich der gentechnischen Behandlung mit der Covid-19-„Impfung zu unterziehen. Drei Gardisten traten deshalb aus dem Dienst aus. Wie wirksam die Impfung ist, erfuhr der Heilige Vater selbst nach seinen Slowakei-Besuch Mitte September: er hatte sich dort, wie zwei Erzbischöfe auch, mit dem Corona-Virus angesteckt und wird seither jeden zweiten Tag getestet. In den Mainstream-Medien hört man dazu nichts.

  • Weil Papst die Impfpflicht verhängte:
  • Drei Schweizer Gardisten kündigten
  • Strenge 3-G-Regeln für Angestellte
  • Saftige Strafen bei Verstoß
  • Papst seit Frühjahr voll geimpft
  • Nach Slowakei-Reise Corona-positiv
  • Akzeptanz der Gen-Behandlung „Akt der Liebe“

Von Kornelia Kirchweger

Saftige Strafen bei Verstoß gegen Impfdiktat

Bereits im Februar wurde ein päpstliches Dekret erlassen, wonach für alle Vatikan-Beschäftigten die Covid-19-Impfpflicht gelte. Bei Verweigerung drohen Strafen bis hin zur Entlassung. Die Impfpflicht gilt auch für alle Neuanstellungen. Im Dekret angeführt wird auch, dass bei Fehlen einer Maske oder Nichteinhaltung der Sicherheitsabstände 25-35 Euro Strafe anfallen. Bei Quarantäne-Verstoß gibt es ein Bußgeld bis zu 1.500 Euro. Im Vatikan sind rund 5.000 Menschen tätig.

Sprecher: Gardisten gingen freiwillig

Weil sich die Schweizer Garde immer im Nahbereich des Papstes aufhält, unterliegt sie strengeren Corona-Kontrollmaßnahmen als andere Angestellte und Besucher des Vatikans, die seit 1. Oktober die 3G-Regeln befolgen müssen. Kardinal Pietro Parolin unterzeichnete die Impfpflicht-Anordnung. Sie wurde von drei Garde-Männer verweigert, die ihren Dienst quittierten und in die Schweiz zurückgingen. Drei weitere wurden suspendiert, bis sie geimpft sind. Leutnant Urs Breitenmoser, Sprecher der päpstlichen Schweizer Garde, betrachtet die heilige Impfanordnung für angemessen. Die Maßnahmen entsprechen jenen, die weltweit auch bei anderen Armee-Corps zur Anwendung kommen, sagte er. Die drei Garde-Männer seien freiwillig gegangen.

Papst trotz Impfung positiv

Der 84-jährige Papst Franziskus musste sich kürzlich einer Darm- und Lungenoperation unterziehen. Er hat seither Atembeschwerden und trägt ungern eine Maske. Er absolvierte im Frühjahr die Doppel-Covid-19-Behandlung und ist ein glühender Impf-Befürworter. Die Impfung anzunehmen sei „ein Akt der Liebe“, sagte er in einem Video, im August. Auf dem Rückflug von seinem Besuch in der Slowakei, wo er sich mit dem Virus ansteckte, zeigte er Unverständnis für eine Impfablehnung. „Als wir Kinder waren, wurden wir alle gegen Masern und Polio geimpft, da hat sich keiner aufgeregt“. Was Franziskus nicht sagte: diese Impfungen waren keine gentechnologischen Behandlungen, sondern zumeist Totimpfstoffe.

Gen-Behandlung ist Akt der Liebe?

Solche werden gegen Covid-19 zum Großteil auch jetzt in China, Asien, Afrika, Osteuropa und Teilen Südamerikas verabreicht. In den USA, Kanada und Europa sind sie nicht zugelassen. Warum das so ist, hat der Papst nicht hinterfragt. Während die Gen-Impfungen weder vor einer Infektion noch vor der Weitergabe des Corona-Virus schützen und immer mehr Nebenwirkungen, zum Teil auch äußerst schwerwiegende, bekannt werden – hört man davon in den „Totimpfstoff-Ländern“ wenig bis nichts.

Es wäre also auch ein Akt der Liebe, Mitgefühl mit Menschen zu haben, die eine Gen-Impfung aus Sorge vor nachteiligen Schäden oder Angst vor bereits einmal durchgemachten Nebenwirkungen ablehnen. Als Oberhaupt der Kirche sollte er das Beste für die Menschen wollen und dazu aufrufen, endlich allen Menschen auch Totimpfstoffe zugänglich zu machen.

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