doris bures frauenrechte

Eine „Frauen-zurück-an-den-Herd-Politik“ wirft die Opposition der türkis-blauen Regierung seit Vorlage ihres Programms vor. Zu oft sei darin von der Frau als Mutter die Rede und die Themen Frauen und Familie zu wenig getrennt.

Ein Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

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Doris Bures etwa zeigte sich kürzlich in einem Interview besorgt, „dass frauenpolitisch das Rad zurückgedreht wird“ und Pamela Rendi-Wagner kritisierte vergangene Woche, dass die Regierung „Stück für Stück sicher geglaubte Errungenschaften zurückdrängt“.

Gleichmacherei wird wieder zurückgedrängt

All dies ringt mir nur ein Schmunzeln ab. Einerseits, weil es nicht die bösen „Rechten“, sondern die islamischen Zuwanderer sind, die das Rad für die Frauen immer mehr zurückdrehen werden. Andererseits, weil ich froh bin, dass gewisse „sicher geglaubte Errungenschaften“ wieder zurückgedrängt werden: Nämlich die der Gleichmacherei. Im neuen Regierungsprogramm ist die Verschiedenheit von Mann und Frau verankert und wird als Mehrwert für die Gesellschaft betrachtet.

Frauen sollen zu Männern gemacht werden

Die moderne Frauenbewegung will aber Frauen nicht in ihrer Weiblichkeit und Eigenheit als Mutter bestärken und in ihren Bedürfnissen fördern, sondern sie zu Männern machen – und umgekehrt. Am besten wir schaffen die medizinische Revolution, dass auch Männer gebären müssen. In Deutschland wird dafür schon der Weg geebnet, indem die Bezeichnungen Mutter und Vater im Bürgerlichen Gesetzbuch durch Elternteil ersetzt werden. Angesichts dieser Zukunftsvision sind es nicht „die Rechten“, vor denen ich Angst habe.