Das Gasthaus Forsthub steht schon seit vielen Jahren unter Denkmalschutz, der Betrieb notgedrungen wohl auch – scherzen Fans der urigen Gastwirtschaft in Frauenstein bei Molln, wo der bald 80-jährige Franz Brösenhuber immer noch die Gäste bedient.

Gehören Sie zu diesem Gasthaus? Der rüstig wirkende Mann, der im blaukarierten Hemd auf der Bierbank neben dem Eingang der urigen Wirtschaft sitzt, nickt. Offerieren kann er nur Getränke, weil seit dem Tod der Wirtin, seiner Frau, keine Speisen mehr verabreicht werden.

Einstiges Jagdhaus eines Grafen

Mit ihr hat er fast 50 Jahre lang den Gastgeber gespielt, nun machte er das nur noch wenn es gerade passt. „Ich arbeite auch noch im Holz“, sagt er, „aber wenn ich da bin, gibt’s auch was.“ „Da“ ist er vor allem am Sonntagvormittag, an dem noch immer regelmäßig alte Stammgäste im „Forsthub“ einkehren.

Der Tisch, an dem sie zusammensitzen, zeugt von unzähligen gemeinsamen Stunden. Das denkmalgeschützte Gasthaus, das zunächst dem Steyrer Grafen Lambert als Jagdhaus diente, im Jahr 1740 von dessen Förster übernommen wurde und 1938 in den Besitz der Eltern von Franz Brösenhuber kam, hat dieser schon vor einiger Zeit seinen Kindern überschrieben.

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„Flotte Kellnerin mit Matura“

Die wollten eigentlich auch das Gasthaus weiterführen, hätten jedoch gemäß den behördlichen Auflagen und Bestimmungen für Neuübernahmen viel investieren müssen – wie der alte Mann berichtet. Aus diesem Grund führe er das Gasthaus immer noch selber, obwohl seine Schwiegertochter – „eine flotte Kellnerin mit Matura“ – wie er stolz erklärt, viel geeigneter dafür wäre.

„ServusTV“ war da

Unlängst sei sogar das Fernsehen da gewesen, der Sender „ServusTV“, der in seiner nächsten „Heimatleuchten“-Folge (18. Mai, 20:15 Uhr) „vier bodenständige Wirtshäuser“ in Österreich porträtiert, erläutert Brösenhuber, darunter auch seine Gastwirtschaft.

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