Besorgte Leser berichteten uns seit Tagen, dass in der Landeshauptstadt Linz vermehrt Sicherheitskräfte in „schwerer Montur“ patrouillieren würden.  Sogar auf der Donaulände wären Polizeikräfte mit automatischen Waffen unterwegs. Gleichzeitig erreichten uns Fotos von der Kaserne in Hörsching, bei der wohl eine „erweiterte Absicherung“ mit Panzersperren angeordnet worden war. 

Wochenblick fragte nach. Tatsächlich war die Terrorwarnstufe in Österreich auf Betreiben der Geheimdienste bereits seit Freitag erhöht. Mit heute, Dienstag, wird die Warnstufe laut Auskunft eines Sprechers des österreichischen Bundesheeres wieder abgesenkt. Davon unabhängige Quellen erklärten uns, dass eine dringende Empfehlung des BVT und des Heeres-Abwehramtes die Maßnahmen auslöste.

Grund für die Maßnahmen wäre die Sicherheitslage in Folge des Attentats von Wien gewesen. Auf unsere Frage, weshalb die Öffentlichkeit nichts von der offenbar höheren Bedrohung durch islamistische Terroristen erfuhr, erhielten wir die Information, dass es sich um eine Routinemaßnahme gehandelt habe. Absperrungsmaßnahmen wie rund um die Kaserne Hörsching würden auch immer wieder als Übung durchgeführt und wären nichts besonderes. Deshalb sei auch keine Presseaussendung erfolgt.

Die Landespolizeidirektion wollte die überall sichtbaren Anti-Terror-Maßnahmen nicht direkt kommentieren sondern verwies auf das Innenministerium.