Was ist los mit Sebastian Kurz? Zuvor hatte er das Impfthema zur Chefsache erklärt. Nun da er zunehmend in die Kritik geraten ist, aufgrund seiner Härte in Bezug auf das Beibehalten seines gnadenlosen Impfkurses und das trotz der verheerenden Zwischenfälle mit AstraZeneca, scheint er die Verantwortung zunehmend abzustreifen. Und wird dabei scheinbar zunehmend nervös.

Zuerst schob Kurz die Schuld für die Anschaffungsschwierigkeiten der Impfstoffe den Beamten zu, um später Impfkoordinator Martin Auer als Sündenbock durch Gesundheitsminister Anschober abziehen zu lassen. Jetzt erklärte er in der ORF-„Zeit im Bild“, dass die Europäische Union nun für ausreichend Impfstoff für alle sorgen werde. – Wieder gibt er die Verantwortung – die er ja ursprünglich zur „Chefsache“ erklärt hatte – weiter.

Dabei scheint Kurz zunehmend in Nervosität zu geraten. So sprach er in der ZIB – offenbar unabsichtlich – von einem „Verbrechen“ als es darum ging, dass „alle gleich viel Impfstoff“ bekämen. Das Video der Sendung sorgt für reichlich Kopfschütteln im Internet.

„Und dieses Verbrechen…“

Kurz im Wortlaut: „Denn die Europäische Union hat ja allen 450 Millionen Bürgern immer versprochen, alle bekommen gleich viel Impfstoff. Und dieses Verbrechen… Versprechen wird jetzt wahrscheinlich auch von der Europäischen Union eingehalten werden.“ Wird Kurz nun zum Impfstoff-Kritiker? Wie kam es sonst zu diesem eigenartigen Versprecher?

Hier der Ausschnitt: