Die Linzer Stadtregierung hat heute einstimmig ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, darunter auch den neuen „Linzer Solidaritätsfonds“.

Damit soll möglichst allen Menschen in Linz effektvoll geholfen werden, die von der Corona-Krise betroffen sind. Initiator dieses Fonds war Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ).

Soforthilfe für Menschen in Not

Die COVID19-Einschränkungen der Bundesregierung bringen viele Menschen in eine prekäre Situation. Als Industriestandort und drittgrößte Stadt Österreichs sind in Linz besonders viele Arbeitnehmer und Kleinunternehmer von den wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Schutzmaßnahmen betroffen. Von einem auf den anderen Tag verlieren sie oft ihre einzige Einnahmequelle. Einige wissen nicht, wie es weitergehen soll. Die Stadt Linz hat deshalb am 2. April beschlossen, direkt mit einem Linzer Solidaritätsfonds in Höhe von einer Million Euro zu helfen.

Dieser wurde neu eingerichtet und ist speziell für die Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise in allen Lebensbereichen. Er ist für Linzer Bürger, die in materielle bis existenzielle Notlagen geraten sind und dabei keinen Anspruch auf Unterstützung aus den Fördertöpfen haben, die auf Bundes- oder Landesebene eingerichtet wurden. Ein Hauptwohnsitz in Linz mit Stichtag 16. März 2020 ist dafür die Grundvoraussetzung. Weitere Förderbedingungen werden festgelegt, wenn entsprechende Richtlinien auf Bundes- und Landesebene feststehen.

„Um soziale Notlagen in unserer Landeshauptstadt zu verhindern, werden die intransparenten Entschädigungszahlungen des Bundes nicht ausreichen. Ich habe mich deshalb von Anfang an dafür eingesetzt, dass auch die Stadt Linz ein städtisches Solidaritätspaket schnürt. Jenen, die dringend Unterstützung brauchen, muss geholfen werden. Jetzt ist schnelle, unbürokratische Hilfe gefragt – und das auch bar auf die Hand.“, erklärt der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein.

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